Integration durch Sport: 350 Euro für die Judo-Abteilung des SV Schwarza 1883 e.V.

Am Donnerstag, dem 27. März 2025, übergab Katharina König-Preuss, Landtagsabgeordnete der LINKEN für den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und Sprecherin für Migrationspolitik im Thüringer Landtag, einen Spendenscheck in Höhe von 350 Euro an die Judo-Abteilung des SV Schwarza 1883 e.V. Die Mittel stammen vom Verein Alternative 54 e.V., der Spenden für gemeinnützige Projekte in Thüringen bereitstellt.

Der Betrag unterstützt die engagierte Arbeit des Vereins zur Integration ukrainischer Geflüchteter, insbesondere von Kindern und Jugendlichen. Von den derzeit 123 Mitgliedern der Judo-Abteilung stammen rund 40 aus der Ukraine – überwiegend Kinder und Jugendliche, die im Training zweimal wöchentlich einen Ort des Ankommens, der Unbeschwertheit und des Miteinanders finden.

„Der SV Schwarza – insbesondere die Judo-Abteilung – zeigt, wie gelebte Integration im Alltag funktioniert. Dass Geflüchtete hier nicht nur willkommen sind, sondern aktiv eingebunden werden, verdient höchste Anerkennung. Für die politische Unterstützung werde ich mich einsetzen – die gesellschaftliche Verantwortung tragen wir alle gemeinsam: sei es durch eine Spende, eine Mitfahrgelegenheit oder einfach durch Interesse und Solidarität“, erklärte Katharina König-Preuss bei der Scheckübergabe.

Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz von Valeriia Korzhan, einer ukrainischen Judo-Trainerin, die nicht nur fachliche Kompetenz mitbringt, sondern auch hilft, Sprachbarrieren zu überwinden. Gemeinsam mit Abteilungsleiter Matthias HerlitzeTrainer David Keller und weiteren Engagierten nahm sie den Spendenscheck stellvertretend für die Abteilung entgegen – gemeinsam mit einer Kinder-Trainingsgruppe.

Die Spende soll dabei helfen, Finanzierungslücken in der Arbeit, sei es für Fahrten zu Wettkämpfen, Materialkosten oder auch gemeinsame Ausflüge zu decken.

Die Alternative 54 e.V. ist ein Zusammenschluss von Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Seit 1995 stellen sie ihre automatischen Diätenerhöhungen gemäß Artikel 54 der Thüringer Verfassung für soziale und gemeinnützige Projekte zur Verfügung. Insgesamt konnten auf diesem Wege bereits über 1,8 Millionen Euro in Thüringen umverteilt werden – auch zahlreiche Vereine im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt profitierten in den vergangenen Jahren von dieser Form gelebter Solidarität.

 

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