Katharina König-Preuss stellt regelmäßig kleine Anfragen zu verschiedenen Themen. Darunter auch die Kleine Anfrage zur Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) in Thüringen – Aufgaben und Organisation – Teil I.
In Beiträgen des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) vom 11. Februar 2026 und 2. Mai 2026 hatte die Ministerin für Justiz, Migration und Verbraucherschutz darüber informiert, dass die in der Kabinettssitzung am 8.April
2025 von der Landesregierung beschlossene Schaffung einer zentralen Ausländerbehörde in Thüringen
nicht durch eine Neugründung erfolgen soll, sondern durch Umstrukturierungen im Landesverwaltungsamt,
und dass diese neuen Strukturen zum Jahresende 2026 dann komplett mit der Arbeit starten sollen. Im derzeit auf den Seiten des Landesverwaltungsamts veröffentlichten Organigramm (Stand 18. Mai 2026) sind
als Unterstrukturen der Abteilung 51 (Migration und Integration, Flüchtlingsmanagement) derzeit vier Referate (511 bis 514) mit entsprechenden Teilaufgabenstellungen ausgewiesen. In den beiden oben genannten MDR-Beiträgen kommt auch zur Sprache, dass die derzeit noch bestehende Erstaufnahmeeinrichtung
in Suhl bis November „leergezogen“ sein solle, weil der Mietvertrag entsprechend gekündigt worden sei.
Laut der Ministerin für Justiz, Migration und Verbraucherschutz soll die Erstaufnahmeeinrichtung Suhl durch
eine Einrichtung mittlerer Größe und einige Außenstellen ersetzt werden. Die Ministerin stellt in den beiden
MDR-Beiträgen auch eine enge thematische Verbindung her zwischen der neuen Zentralen Ausländerbehörde und der Abschiebeeinrichtung in Arnstadt.
Die Antwort der Landesregierung auf die Fragen findet ihr hier: PDF
