König-Preuss zur Anklage gegen „Combat 18 Deutschland“

Wie die heute mitteilte, wurde am 7. März 2024 Anklage gegen mutmaßliche Rädelsführer des verbotenen rechtsextremistischen Vereins Combat 18 Deutschland erhoben. Katharina König-Preuss, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt dazu: „Unter den vier nun angeklagten befinden sich zwei Thüringer, der Eisenacher Stanley R., jahrelanger Deutschland-Chef von „Combat 18″, sowie der Erfurter Keven L., beiden wurde bereits im Zuge des Verbotsverfahrens gegen „Combat 18 Deutschland“ 2020 die Verfügung zugestellt. Es handelt sich um langjährig aktive, , die nicht nur eine zutiefst antisemitische, rassistische und den verherrlichende Ideologie eint, sondern bei denen man ebenso von der Bereitschaft zur Umsetzung ausgehen muss.“

Hinsichtlich der nun auch durch die Bundesanwaltschaft bestätigten Vernetzung von „Combat 18″ mit der militanten Neonazi-Kampfsportgruppierung „″ hält die Abgeordnete fest: „Bereits seit mehr als fünf Jahren wurde durch antifaschistische Recherchen immer wieder die enorm gefährliche Herausbildung und Vernetzung militanter, sich zum bewaffneten Kampf bekennenden Neonazis in Thüringen thematisiert. Gerade in konnten sich rund um die -Zentrale, das sogenannte , jahrelang extrem rechte Strukturen weitgehend ungestört durch Thüringer sammeln, Kampfsporttrainings oder auch „Combat 18″-Treffen, teils mit Hakenkreuzfahne und Hitlergruß, durchführen. Trotz ausreichend vorliegender Informationen über die zunehmende Verankerung militanter Neonazi-Strukturen in Eisenach, trotz aller Warnungen, die insbesondere von Antifaschist:innen in den vergangenen Jahren ausgesprochen wurden, gab es kein ausreichend konsequentes Vorgehen der Thüringer Sicherheitsbehörden gegen diese konkrete rechte Gefahr.“

Durch die Anklageschrift gegen „Knockout 51″ sei belegt, dass auch das Töten von Personen der linken Szene von diesen Neonazis nicht nur in Kauf genommen wurde, sondern teils gar entsprechende Vorbereitungen getroffen waren. Gerade vor diesem Hintergrund begrüßt König-Preuss die jetzt erhobene Anklage gegen die vier mutmaßlichen Rädelsführer des verbotenen rechtsextremistischen Vereins „Combat 18 Deutschland“. „Es ist richtig und geboten, Neonazis immer und konsequent das Handwerk zu legen. Zu hoffen bleibt, dass auch gegen die weiteren einfachen Mitglieder von „Combat 18″ entsprechende Ermittlungen stattfinden und die hochgefährliche Struktur somit zerschlagen wird.“

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