Katharina König-Preuss stellt regelmäßig kleine Anfragen zu verschiedenen Themen. Darunter auch die Kleine Anfrage zum bundesweiten extrem rechten Vernetzungstreffen vom „Jungeuropa-Verlag“ in Kosma (Stadt Altenburg) – Teil II.
Am 2. Mai 2026 fand im Kulturhof Kosma in der Stadt Altenburg ein extrem rechtes bundesweites Vernetzungstreffen des „Jungeuropa-Verlag“ mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus militanten Neonazistrukturen statt. Als Fördermittelgeber wurden AfD-Abgeordnete und die ESN-Fraktion benannt. Unter den Anwesenden befanden sich nach meinen Informationen unter anderem AfD-Abgeordnete und Mitarbeitende,
Burschenschafter, Unterstützer des rechtsterroristischen NSU-Kerntrios sowie Akteure der „Hammerskins“,
von „Knockout 51“, „Die Heimat“/JN, „EinProzent“, der FPÖ, „Freie Sachsen“ aber auch vom neonazistischen Kampfsportevent „Kampf der Nibelungen“. Die Polizei erschien nach einem Telefonat kurzzeitig am
Veranstaltungsort und entfernte sich nach meiner Wahrnehmung nach einigen Streifenfahrten wieder. Sichtbare Vorkontrollen fanden nicht statt. Nach meiner Wahrnehmung kam es zu mindestens zwei Angriffen auf
Fotografinnen beziehungsweise Fotografen.
Nach meiner Kenntnis waren Polizeidienststellen durch externe Akteure spätestens ab dem 30. April 2026
über die extrem rechte Veranstaltung und über die von ihr ausgehende mögliche Gefährdung informiert.
Die Antwort der Landesregierung auf die Fragen findet ihr hier: PDF
