PM: Freiräume bieten – Problem mit rechten Schmiereiern nicht verharmlosen

Schaltkasten in Gorndorf

„Ich begrüße ganz ausdrücklich, dass die Städte , und mit einem Graffiti-Projekt gegen Schmierereien im Städtedreieck vorgehen wollen.“ erklärt Katharina König-Preuss, Abgeordnete des Thüringer Landtags mit Wahlkreisbüro in , zu entsprechenden Mitteilungen in den lokalen Medien.

„Gleichzeitig appelliere ich aber auch an die Zuständigen, allgemein mehr freie Flächen in den Stadtgebieten für Graffiti freizugeben. An grauen Brücken, Unterführungen und Schallschutzwänden ist etwas Farbe schließlich nicht wirklich ein Problem. So kann man Beschädigungen privaten Eigentums zumindest verringern.“ sagt die Abgeordnete.

Verärgert reagierte König-Preuss auf den schon reflexartigen Verweis auf Antifa-Schriftzüge. Wieder einmal werde damit das Problem der großflächigen Verbreitung von neonazistischen Schmierereien kleingeredet, wie die Abgeordnete erklärt: „Wenn man etwa nach Saalfeld hinein fährt, gerade über Gorndorf, so bietet sich ein Bild in den Farben der Reichskriegsflagge. Man sieht rassistische Parolen, antisemitisches und neonazistisches Gedankengut sowie Drohungen gegen Andersdenkende. Offenbar haben die Verantwortlichen wenige Probleme damit, wenn extreme Rechte mit Drohungen und entsprechenden Symboliken gezielt Angsträume schaffen, sondern mehr, wenn jemand versuche ein Gegenbild zu schaffen.“ Ähnliches gelte auch für bestimmte Ecken in Rudolstadt und Bad Blankenburg.

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