Willkommen auf der Homepage des Jugend- und Wahlkreisbüro Haskala. Katharina König-Preuss (MdL) Sprecherin für Antifaschismus, Netzpolitik & Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag

Antwort auf Kleine Anfrage: Neonazistisch-motivierte Gewalt im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

thumb_symbolbildsteinarmesserIn der Nacht zum 5. Januar 2013 kam es in der Saalstraße in Saalfeld zu einem rechten Übergriff. Eine Person wurde von mehreren Neonazis bedroht, bedrängt und verfolgt, schließlich soll einer der Angreifer Stichbewegungen mit einem Messer in Bauchhöhe ausgeführt haben. Ein Täter trug Kleidung der rechten Modemarke “Thor Steinar”, ein anderer wurde namentlich identifiziert und gehört der Saalfelder Neonazi-Szene an, auf Facebook posiert er mit einem Solidaritäts-Button für den inhaftierten NSU-Helfer Ralf Wohlleben. Mit einer Kleinen Anfrage erkundigte sich Katharina König über polizeilich erfasste neonazistisch-motivierte Gewalttaten im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt seit dem Jahr 2009, den Übergriff Anfang 2013 in der Saalstraße, den polizeiliche Umgang mit Opfern rechter Gewalt und die Einrichtung der neuen Ermittlungsgruppe “ZESAR” bei der Thüringer Polizei. Die Anfrage wurde mittlerweile beantwortet, demnach liefen bzw. laufen derzeit drei Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Gera wegen der Attacke am 5. Januar, einer der Tatverdächtigen des Übergriffs wurde bereits wegen Volksverhetzung verurteilt. Der Landesregierung seien neun weitere politisch-rechts motivierte Übergriffe im Bereich der Polizeidirektion Saalfeld bekannt geworden, Downlaod hier.

Mai 2nd, 2013 Tags: , , 5 Kommentare

Was hat das jetzt mit Modemarke auf sich? Euch ist auch noch nicht aufgefallen das damit auch neutrale und dunkelhäutige Menschen damit rumlaufen. So lange keine Verfassungswidrigen Texte und Abbildungen drauf sind muss man sich doch nicht an Bekleidungsartikel aufheizen. Bei anderen Gruppierungen demonstriert doch auch keiner bzw. es stört keinen!

Mit der Textilie hat es sehr viel auf sich: Thor Steinar ist eine Modemarke von Nazis für Nazis und darüberhinaus verfolgen die Macher_innen durch teils unauffällige und geschickt verpackte Botschaften das Ziel, die Marke auch an alle anderen potentiellen Interessenten zu Verscherbeln, um damit das große Geld zu machen. Vielleicht ist es dir noch nicht aufgefallen, was wirklich hinter Thor Steinar steckt, schau doch mal in folgende Lektüre:

http://investigatethorsteinar.blogsport.de/images/investigate_thor_steinar_2_web.pdf

http://www.spiegel.de/panorama/bekleidungsmarke-thor-steinar-die-masche-mit-rechts-a-583206.html

http://www.netz-gegen-nazis.de/category/lexikon/thor-steinar

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/lexikon/t/thor-steinar

http://www.sueddeutsche.de/politik/rechte-szene-marke-thor-steinar-die-gesinnung-und-das-geld-1.451833

Sicher sind mir die diese Seiten bekannt, nur sind diese Teils aus der Zeit wo noch kein Investor aus Dubai damit zu tun hatte und somit völlig veraltet sind. Es mag zwar anfangs von Nazis für Nazis gemacht sein aber dies ist gar nicht mehr so, von den „Hart-Nazis“ ist es seit der Investor mitspielt doch eh Boykottiert wurden.

Bei Firmen die von Links Orientierten Menschen geführt werden demonstriert doch niemand vor deren Unternehmen. Und ja es gibt auch Angriffe auf derart Unternehmen. Das sind auch nur hirnlose Aktionen egal von welcher Seite. Nun könntet Ihr mir noch Sagen das die Gelder der Marke irgendwo hinfließen. Was soll es, die Satire Bekleidung „Storch Heinar“ ist auch eine Einnahmequelle für die JUSOS und somit fließt das Geld in die SPD.

In Deutschland hat doch jeder sein Anspruch sein Lebensunterhalt zu verdienen egal welche Hautfarbe, Religion oder Meinung. Oder haben ich was verpasst?

Schön wie hier neutrale aussagen zensiert werden!

[…] vom mutmaßl. NSU-Helfer Ralf Wohlleben und der Haupttäter von einem rechten Messerübergriff im Januar 2013 in Saalfeld. Rachhausen hatte auf dem Firmengelände bereits 2009 die rechte Hooliganband […]


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