Katharina König-Preuss stellt regelmäßig kleine Anfragen zu verschiedenen Themen. Darunter auch die Kleine Anfrage zur Eignungsprüfung und Ausschlussmöglichkeiten eines extrem rechten Busfahrers im Schülerverkehr in Thüringen.
Die öffentliche Debatte um den Fall des unter dem Pseudonym „Busfahrer Thomas“ bekannten, extrem rechten Aktivisten wirft erhebliche Fragen zur staatlichen Verantwortung im Schülerverkehr auf. Die Person, die
mehrfach strafrechtlich verurteilt wurde, unter anderem wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Worts,
Hausfriedensbruchs und Beleidigung, fährt nach eigenen Angaben erneut Schüler und Schülerinnen für ein
Busunternehmen im Landkreis Weimarer Land. Nach meiner Kenntnis verbreitet er in seinen Social-Media-Aktivitäten rassistische und verschwörungsideologische Inhalte, tritt bei Veranstaltungen der Reichsbürgerszene auf und bezeichnet sich öffentlich als Unterstützer von Massenabschiebungsfantasien der extremen
Rechten. Im Mai 2025 erklärte das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, dass seine Eignung zum
Transport von Kindern und Jugendlichen fraglich sei. Von Eltern und Lehrkräften gibt es erhebliche Bedenken.
Die Antwort der Landesregierung auf die Fragen findet ihr hier: PDF
