Willkommen auf der Homepage des Jugend- und Wahlkreisbüro Haskala. Katharina König (MdL) Sprecherin für Jugendpolitik, Netzpolitik & Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag

Boykott israelischer Produkte verurteilt

Mitglieder und Sympathisant/innen der Partei DIE LINKE verurteilen den Boykott israelischer Produkte

Die Bremer Kampagne „Boykottiert Israels Früchte – Rettet das palästinensische Volk“ wurde bereits u.a. von dem renommierten Historiker Julius Schoeps als das entlarvt, was sie ist: Antisemitismus, der an die NS-Parole „Kauft nicht bei Juden“ erinnert.

Dieser Einschätzung schließen wir uns an.

Die Deutung der Boykottaktion liegt nicht in der Hoheit des “Bremer Friedensforum”, sondern bei den Betrachter_innen.

Somit schützt auch die vorab ausgegebene Distanzierung von der NS-Parole “Kauft nicht bei Juden” nicht vor der allzu berechtigten Kritik, an selbige anzuknüpfen.
Wir, die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner halten es zudem für eine irrationale und falsche Forderung des „Bremer Friedensforum“, eine ganze Volkswirtschaft für eine Politik, die man für kritikwürdig hält, in Geiselhaft zu nehmen. Diese Form der polarisierenden Symbolpolitik, wie sie das „Friedensforum Bremen“ praktiziert, schürt gesellschaftlich verbreitete antisemitische Vorurteile durch die Illusion einfacher Lösungen und einseitiger Schuldzuweisungen an den Staat der Holocaust-Überlebenden. Wir distanzieren uns von den, sich als Linke verstehenden, Protagonist/innen derartiger Boykottaktionen nicht nur in Bremen und erwarten eine eindeutige und deutliche Positionierung des Landesverbandes DIE LINKE Bremen sowie der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft.

__

Wer die Erklärung mit unterzeichnen will, kann dies hier tun oder eine mail an info [ät] haskala.de schicken

Aktuell 186 Unterzeichner_innen:

Abraham, Stefan; Landesverband Berlin

Adler, Uwe; Mitglied des Sprecherrates des Bürgerbündnisses gegen Rechtsextremismus Weimar

Arnold, Matthias; Mitglied im Koordinierungsrat linksjugend ['solid] Leipzig

Bartsch, Dr. Dietmar;  stellv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Deutschen Bundestag

Beining, Sebastian; DIE LINKE. Landesverband Saar

Berninger, Sabine; MdL DIE LINKE. Thüringen; Stadtvorsitzende DIE LINKE. Arnstadt

Bertram, Martin; stellvertretender Vorsitzender des Stadtbezirksverband DIE LINKE.Leipzig-Mitte

Bittrich, Achim; stellvertretender Vorsitzender DIE LINKE. Sachsen-Anhalt

Bluhm, Heidrun;  MdB Fraktion DIE LINKE.

Blunck, Fabian; Jugendpolitischer Sprecher DIE LINKE. Sachsen

Bockhahn, Steffen,  MdB DIE LINKE. Landesvorsitzender DIE LINKE. M-V

Böck, Martin; Schatzmeister DIE LINKE. Region Ingolstadt

Böhm, Manuel; DIE LINKE. Kreisverband Region Hannover

Böhme, Marco; Bundessprecher der ökologischen Plattform DIE LINKE.

Breit, Dr. Stefan; DIE LINKE. Landesverband Bayern

Clamroth Benjamin

Drews, Rüdiger; DIE LINKE. HH-Nord

Efler, Michael; Die LINKE. Landesverband Berlin

Egerer, Jörg; DIE LINKE, München

Engel, Thomas; Mitglied im Landesvorstand Thüringer VVN / BdA

Engelbrecht, Dana;  DIE LINKE., Landesverband Berlin

Essler, Lutz; Die LINKE. Stadtverband Mainz

F.Johannes; stellvertretender Vorsitzender DGB Jugend Erfurt

Freiheit, Nils; DIE LINKE. Kreisverband Lübeck

Fricke, Dr. Dieter; Linksfraktion Bremen

Gebhardt, Rico; MdL Fraktion DIE LINKE. im Sächsischen Landtag; Landesvorsitzender DIE LINKE. Sachsen

Gennburg, Katalin; Berlin

Gess, Dr. Heinz; Prof. FH Bielefeld (pens.)

Glander, Stefan; Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. im Stadtrat Kaiserslautern

Goldbach, Valentin

Götz Widiger, LINKE Berlin FK

Graslaub, Ulf-Peter; Vorsitzender Stadtbezirksverband Alt-West DIE LINKE. Leipzig

Grimm, Alexandra; OV München-Nord

Gruhn, Erwin; Berlin

Grunst, Michael; Bezirksverordneter und Mitglied des Bezirksvorstandes DIE LINKE.Lichtenberg

Günther, Fabian

Guld, Nadja; Mitglied im Koordinierungsrat linksjugend ['solid] Sachsen

Guld, Tessa; Mitglied im Beauftragtenrat linksjugend ['solid] Sachsen

Hartl, Florian; München

Heide, Markus; Stadtvorstand DIE LINKE.Leipzig

Heinze, Frank; Kreisverband DIE LINKE.Erlangen-Höchstadt; stellv. Fraktionsvorsitzender Erlanger Linke, verdi – Ortsvorstand

Helas, Horst; Historiker und Sprecher der Bundes-AG Rechtsextremismus / Antifaschismus beim Vorstand der Partei DIE LINKE.

Henker, Gregor; Landesrat DIE LINKE. Sachsen

Hering, Patrick; Mitglied im LandessprecherInnenrat der linksjugend ['solid] Berlin

Hobler, Uwe; DIE LINKE. Frankfurt Oder

Hock, Simone; Mitglied im Kreisvorstand DIE LINKE.Zwickau

Höhn, Matthias; Landesvorsitzender DIE LINKE. Sachsen-Anhalt; Geschäftsführender Parteivorstand

Hoff, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel; DIE LINKE. Dresden; Staatssekretär für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz im Senat von Berlin

Hoff, Christiane; DIE LINKE. Berlin

Hoffmann, Jana; stellvertretende Stadtvorsitzende Stadtverband DIE LINKE. Chemnitz

Hofmann, Kristin; Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. Sachsen

Holm-Andreas Sieradzki; DIE LINKE. Landesverband Berlin

Holzmann, Katja; DIE LINKE. Berlin

Huberty, Asja; DIE LINKE. Landesverband Schleswig-Holstein

Hübner, Carsten; Ex-MdB, PDS

Hüttner, Bernd; parteilos, Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand DIE LINKE.; Bremen

Humke, Patrick; MdL DIE LINKE. im Niedersächsischen Landtag

Irle, Frank; DIE LINKE. Kreisverband Hochfranken

Jannack, Dennis; Stellvertretender Stadtvorsitzender DIE LINKE. Magdeburg

Jösting, Katja; Bezirksvorstand DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg

Johlige, Andrea; Kreisvorsitzende DIE LINKE. Havelland, Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. Brandenburg

Jürgens, Peer; MdL Fraktion DIE LINKE. Brandenburg

Juhran, Steffen; Mitglied im Koordinierungsrat der linksjugend Leipzig

Kahl, Sebastian; DIE LINKE.Berlin

Kalitzky, Rainer Maria

Kammler, Stefan; Landesverband Rheinland-Pfalz

Kammler, Dr. Hans-Jürgen; Landesverband Rheinland-Pfalz

Kautter, Florian; DIE LINKE, Kreisverband Köln, Mitglied Vorstand OV Innenstad/Rodenkirchen

Kiesbauer, Rita; DIE LINKE. Landesverband Berlin

Kiesbauer, Sonja; DIE LINKE. Landesverband Berlin

Kipping, Katja; MdB, stellvertretende Parteivorsitzende DIE LINKE.

Klätte, Mathias; DIE LINKE. Berlin

Klaubert, Dr. Birgit; MdL Fraktion DIE LINKE. Thüringen; Vizepräsidentin des Thüringer Landtages

Klaus, Ester; 1. Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Erlangen, K.d.Ö.R.

Kleba, Lars; DIE LINKE. Berlin

Kleindienst, Christian; Sympathisant der Linksjugend Leipzig

Klepsch, Annekatrin; MdL Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag

Klinger, Freya-Maria; MdL Fraktion DIE LINKE. Sachsen

Knorr, Daniel; Kreisgeschäftsführer DIE LINKE. Westsachsen

Knorr, Rico; Jugendkoordinator DIE LINKE. Landesverband Sachsen

Knöchel, Swen; Stadtvorsitzender DIE LINKE.Halle (Saale)

Koch, Sebastian; DIE LINKE. Berlin

Kölbl, Götz; DIE LINKE.RUDOLSTADT

König, Katharina; MdL Fraktion DIE LINKE. Thüringen

Korte, Jan; MdB, DIE LINKE. Landesverband Sachsen-Anhalt

Kriese, Dr. Konstanze; DIE LINKE. Berlin

Krstic, Jeremy; DIE LINKE. Berlin

Krüger, Benjamin; Gründungsmitglied des BAK Shalom

Kunath, Stefan; Sprecher AK Antisemitismus beim Studienwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Kurzok, Alexandra; Hamburg

Lahn, Meike; Erfurt

Lahn, Peter; Erfurt

Lauber, Markus; Mitglied DIE LINKE. Köln

Lederer, Dr. Klaus; MdA Berlin, Landesvorsitzender DIE LINKE.Berlin

Leeb, Sarah; SPD-Mitglied; Erlangen

Leucht, Thomas; Mitglied im Koordinierungsrat der Linksjugend ['solid] Vogtland-Plauen

Leukefeld, Ina; MdL Fraktion DIE LINKE. im Thüringer Landtag

Leukefeld, Ines; MA Gabi Zimmer (MdEP DIE LINKE.)

Leutert, Michael; MdB DIE LINKE.

Lindner, Roger; Linke KV München

Lohmeier, Thomas; Redaktionsmitglied prager frühling – Magazin für Freiheit und Sozialismus

Loos, Tilman; Jugendpolitischer Sprecher DIE LINKE. Leipzig

Ludwig, Frank Christian; DIE LINKE.Dresden

Lummzeim, Gerd-Frederic; DIE.LINKE Kreis Warendorf

Lüth, Torben; DIE LINKE. Kreisverband Friedrichshain-Kreuzberg

Mayer, Anja; DIE LINKE. Kreisverband München

Menger-Hamilton, Jannine; Landessprecherin DIE LINKE. Schleswig-Holstein

Menger, Robert; forum demokratischer sozialismus, Niedersachsen

Merz, Dr. Kai-Uwe; Berlin

Michel, Uwe; DIE LINKE. Berlin

Micul Dejun; art & cultural historian, free writer Dresden & Sibiu

Mitzschke, Karl-Heinz; Amtierender Vorsitzender des Stadtverbandes der Linken Ilmenau

Müller, Andreas; DIE LINKE. Stralsund

Müller, Marvin; DIE LINKE, Jena

Müller, Stefan; Regionsabgeordneter DIE LINKE. Kreisverband Region Hannover

Nagel, Juliane; Mitglied Landesvorstand DIE LINKE. Sachsen

Neubert, Falk; MdL, Fraktion DIE LINKE. Sachsen, Mitglied im Präsidium des Bundesausschusses der Partei DIE LINKE

Nitz, Inga; Abgeordnete der Bremischen Bürgerschaft, MdBB DIE LINKE.

Niederstraßer, Mike; Die.Linke, Jena & LASS GEW Thüringen

Nossen, Wolfgang M.; Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Stellvetretender Vorsitzender MOBIT e.V.

Pal, Konstantin; Rabbiner der jüdischen Landesgemeinde Thüringen

Paskowski, Robert; Die LINKE. Kreisverband Ingolstadt

Penther, Marcus

Plagge-Vandelaar, Jürgen; Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE. Bochum

Prelle, Jörg; DIE LINKE. Landesverband Hessen

Pollmann, Klaus;  Mitglied DIE LINKE. Landesverband Brandenburg

Puskarev, Frank; Personalrat, DIE LINKE. im Europäischen Parlament, Brüssel

Quade, Henriette; stellvertretende Landesvorsitzende DIE LINKE.Sachsen-Anhalt

Ramelow, Bodo; Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. Thüringen

Reimann, Cornelia; Vorstandsmitglied DIE LINKE. Erlangen/Höchstadt

Reinhardt, Jürgen; DIE LINKE. Kreisverband Sömmerda

Renner; Jenny; Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE. Thüringen

Rieder, Tobias; Mitglied der linksjugend ['solid] Berlin

Riethmüller, Dorit;  Rosa Luxemburg Stiftung

Rohde, Sebastian; DIE LINKE. Rostock

Rothe-Beinlich, Astrid; Bundesvorstand BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN; Vizepräsidentin im Thüringer Landtag

Rudert, Clemens; Symphatisant, Selbstständig, Leipzig

Rumberger, Tom; Sprecher und Öffentlichkeitsbeauftragter linksjugend ['solid] Meißen

Schaarschmidt, Uwe; DIE LINKE. Stadtverband Dresden

Schabronat, Klaus; DIE LINKE Andernach, RLP

Schamberger, Thomas; Bremen

Scheidemantel, Sven; Kreisvorsitzender DIE LINKE. Bautzen; Kreisrat; Pressesprecher Fraktion DIE LINKE im Kreistag Bautzen

Schenker, Frank; Jena

Schiwatschev, Antje; DIE LINKE. Berlin

Schlobach, Anne-Katrin; Beauftragtenrat linksjugend’solid Sachsen, Gleichstellungsbeauftrage der Phil Fak TU Chemnitz

Schneider, Maximilian; Linksjugend ['solid] Chemnitz

Schreiner, Michael; DIE LINKE Landesverband NRW; Direktkandidat bei der Landtagswahl 2010

Schubert, Katina; DIE LINKE. Berlin, Mitglied des Parteivorstands

Schultz, Vasco;  Fraktionsvorsitzender Die LINKE.HH-Wandsbek

Schulte-Vogelheim, Burkard; Bochum

Schulze, Nora; Mitglied im Stadtvorstand DIE LINKE. Leipzig

Sebastian Meskes; DIE LINKE. Kreisverband Rostock

Seibert, Mark; DIE LINKE. KV Südwestmecklenburg

Sembowski, Ralf; DIE LINKE. Kreisverband Köln

Sharma, Raju; MdB DIE LINKE.

Strowick, Renè; Landesrat DIE LINKE. Sachsen

Stümke, Uwe; Landesverband DIE LINKE. Berlin

Peter, Sven; Inforadio Jena

ten Venne, Steffen; Mitglied der bayrischen Linken im Kreisverband Region Ingolstadt und Mitglied im erweiterten Landesvorstand der Bayrischen Linken.

Tempel, Frank; MdB DIE LINKE.

Tepperies, Jan; DIE LINKE. Kreisverband München

Thomsen, Andreas; Landesverband DIE LINKE. Berlin

Tilch, Alex; Mitglied im Beauftragtenrat Linksjugend['solid] Sachsen

Trömel, René; Stadtrat DIE LINKE. Halle (Saale)

Tuna, Marc; Die Linke. Kreisverband München

Walter, Sebastian; Kreisvorsitzender DIE LINKE. Barnim

Wangerin, Eckart KV DIE LINKE.Erlangen-Höchstadt. Fraktionsvorsitzender Erlanger Linke

Warszawski, Dr. Nathan; Jüdischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Aachen

Wawzyniak, Halina; MdB und stellvertretende Parteivorsitzende DIE LINKE.

Wechselbaum, Christian; Sprecher Kreisverband DIE LINKE. Bremen Links der Weser

Wegener, Max; Mitglied des Koordinierungsrates der linksjugend Leipzig

Wegner, Jörn; DIE LINKE. Berlin.

Weidauer, Holger; Sprecher Landesrat DIE LINKE. Sachsen

Weil, Tina; Berlin

Weingart, Carolin; stellv. Stadtverbandsvorsitzende DIE LINKE. Jena

Weise, Katharina; DIE LINKE. Berlin

Weiße, Sandra; Mitglied im Koordinierungsrat der Linksjugend ['solid] Vogtland-Plauen

Werner, Kay; DIE LINKE. Landesverband Sachsen

Wernig, Dieter; B.Sc.(Soc.Sci.) Bezirksvertreter Köln 6 DIE LINKE.KV Köln

Westphal, Thomas; DIE LINKE. Kreisverband Rostock

Winter, Andreas; Berlin

Witt, Sandro; Landessprecher AG Betrieb & Gewerkschaft DIE LINKE. Thüringen

Wohlfeil, Philipp; Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. Treptow-Köpenick

Woldt, Christian; München

Wormsbächer, Sebastian; Linksjugend Sachsen-Anhalt

Zdiara, Kevin; stellvertretender Vorsitzender Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Erfurt

Zerowsky, Gunnar; DIE LINKE. Neukölln

Zingler, Andre; Die Linke, Hannover

__

Wer die Erklärung mit unterzeichnen will, kann dies hier tun oder eine mail an info [ät] haskala.de schicken

Holm-Andreas Sieradzki
Juli 12th, 2011 Tags: , 39 Kommentare

[...] aktualisierte Liste der UnterzeichnerInnen findet ihr hier: http://haskala.de Tagged as: Boykott, Bremen, Bremer Friedensforum, Julius [...]

[...] aktuelle UnterstützerInnenliste ist hier zu finden: htt://haskala.de [...]

[...] [...]

[...] aktuelle UnterstützerInnenliste ist hier zu finden: http://haskala.de. [...]

Ist das der Ton linker Politik?
Wir haben Recht und basta???

Wir distanzieren uns von den, sich als Linke verstehenden, Protagonist/innen derartiger Boykottaktionen nicht nur in Bremen und erwarten eine eindeutige und deutliche Positionierung des Landesverbandes DIE LINKE Bremen sowie der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft.

Nein Danke.

Auf den kürzesten Nenner hat den Zusammenhang der in Tel Aviv lehrende Historiker Moshe Zuckermann in seinem neuen Buch (“Antisemit!” Ein Vorwurf als Herrschaftsideologie) gebracht: “Das Unerhörte besteht demnach nicht nur in der perfekten Ideologisierung der Shoah als Begriff, sondern in der Unvereinbarkeit von moralischem Anspruch und der in seinem Namen verursachten Realität.”

Was sind Pseudolinke?
http://steinbergrecherche.com/08dielinke.htm#Pseudo

Ich erkläre hiermit, dass ich mich von dieser Erklärung
distanziere und verlange, dass die Übeschrift wie folgt geändert wird:
“Einige Mitglieder der Partei DIE LINKE…”
Ausdrücklich bin ich für einen Boykott israelischer Ware in Deutschland und überall auf der Welt, bis diese menschenverachtende Politik Israels
endlich Vergangenheit ist.

Martin Luther King:
Brief an einen antizionistischen Freund
“… Du erklärst, mein Freund, dass Du kein Judenhasser, sondern bloß “Antizionist” bist. Und ich sage, lasse die Wahrheit von hohen Berggipfeln erklingen, lasse sie in allen Tälern der grünen Erde Gottes wiederhallen: Wenn Menschen Zionismus kritisieren, meinen sie Juden – dies ist Gottes eigene Wahrheit.
Antisemitismus, der Hass auf das jüdische Volk, war und bleibt ein dunkler Fleck auf der Seele der Menschheit. In dieser Hinsicht sind wir einer Meinung. Und Du sollst wissen: Antizionismus ist dem Wesen nach antisemitisch und wird es immer sein.
Warum? Du weißt, dass Zionismus nichts Geringeres, als der Traum und das Ideal des in sein eigenes Land zurückkehrenden jüdischen Volkes ist. Das jüdische Volk, lehrt uns die Heilige Schrift, lebte einst glücklich in einem blühenden Staat im Heiligen Land. Von dort ist es von Römischen Tyrannen vertrieben worden, von den gleichen Römern, die Unseren Herrn grausam ermordet haben. Vertrieben aus seiner Heimat, sein Land in Schutt und Asche gelegt, gezwungen, durch die ganze Welt zu wandern, litt das jüdische Volk unter der Knute jeden Tyrannen, der gerade über es herrschte.
Das Volk der Schwarzen, mein Freund, weiß, was es bedeutet, die Qualen der Tyrannei von Herrschern, die wir nicht gewählt haben, zu ertragen. Unsere Brüder in Afrika haben um die Anerkennung und Verwirklichung unseren natürlichen Rechts, in Frieden unter unserer eigenen Souveränität in unserem eigenen Lande zu leben, gefleht, um sie gebeten, sie gefordert – nach ihr VERLANGT.
Wie einfach sollte es doch jedem, der dieses unveräußerliche Recht aller Menschen schätzt, fallen, das Recht des jüdischen Volkes, in seinem alten Land Israel zu leben, zu verstehen und zu unterstützen. Alle wohlwollenden Menschen jubeln über die Verwirklichung des Versprechen Gottes, Sein Volk in Freude zurückkehren zu lassen, um sein geplündertes Land wiederaufzubauen. Dies ist Zionismus, nicht mehr und nicht weniger.
Und was ist Antizionismus? Die Verweigerung dem jüdischen Volke eines Grundrechts, das wir mit Recht für die Völker Afrikas verlangen und allen anderen Völkern der Welt zugestehen. Die Diskriminierung von Juden, mein Freund, weil sie Juden sind. Kurz gesagt, es ist Antisemitismus.
Der Antisemit freut sich über jede Gelegenheit, seiner Bosheit freien Lauf zu lassen. In der westlichen Welt ist es mit der Zeit aus der Mode gekommen, sich zum Hass auf Juden offen zu bekennen. Der Antisemit muss deshalb ständig nach neuen Formen und Zuhörerschaften für sein Gift suchen. Wie sehr er diese neuen Maskerade genießt! Er hasst keine Juden, er ist bloß “Antizionist”!
Mein Freund, ich beschuldige Dich nicht des absichtlichen Antisemitismus. Ich weiß, dass Du, genau so wie ich, eine aufrichtige Liebe für Wahrheit und Gerechtigkeit und eine Abscheu gegen Rassismus, Vorurteile und Diskriminierung empfindest. Aber ich weiß, dass Du – wie manche andere – in Deinem Glauben, zugleich “Antizionist” sein und den Grundsätzen, die Du und ich teilen, treu bleiben zu können, fehlgeleitet bist. Lass meine Worte in den Tiefen Deiner Seele wiederhallen: Wenn die Menschen Zionismus kritisieren, meinen sie Juden – Du sollst hier keinen Fehler machen.”
(Quelle: http://www.projectonesoul.com/durban_king.htm , Nach: M.L. King Jr., “Letter to an Anti-Zionist Friend”, Saturday Review XLVII (Aug. 1967), p. 76. Nachgedruckt in: M.L. King Jr., This I Believe: Selections from the Writings of Dr. Martin Luther King Jr. (New York, 1971), pp. 234-235.)

Es ist endlich an der zeit, dass auch Juden wie Schoeps aufhören sich selbst nur über Antisemitismus zu definieren. Man muss nicht unbedingt antisemit sein, um den Boykott Israels zu fordern, nicht nur israelischer Waren. Und selbstverständlich soll man Waren aus Siedlungen boykottieren, die völkerrechtswidrig auf geraubtem Land entstanden sind.
Kritik an Israel ist nicht gleich Antisemitismus und wer an die Parolen der Nazis erinnert, der sollte auch nicht vergessen, dass es sich um geraubtem Land handelt. Herr Schoeps, dessen Vater Hitler dienen wollte, sollte da lieber schweigen. Er führt wohl die blinde Haltung seines vaters fort, indem er die Augen vor der israelischen Unrechtspolitik schließt und behauptet: Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuld.

Der Bremer Landesvorstand hat sich bereits vor diesem Aufruf (22. März) sehr deutlich positioniert. (http://www.dielinke-bremen.de/nc/politik/aktuell/detail/zurueck/bremennews/artikel/diskussion-um-israelisch-palaestinensischen-konflikt-differenzierter-fuehren/) Insofern finde ich es irreführend, wenn das Ende des Aufrufs lautet: “… erwarten eine eindeutige und deutliche Positionierung des Landesverbandes DIE LINKE Bremen sowie der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft.” Ich erwarte von LINKEN Aufrufen, die von anderen Gliederungen der LINKEN irgend etwas fordern, erwarten oder kritisieren, sowohl die Solidarität als auch die Korrektheit, Sachlagen zu überprüfen, bevor Forderungen, Erwartungen und Kritik in die Öffentlichkeit getragen und damit unzutreffende Eindrücke erzeugt werden.

(Jan Restat, Mitglied im Landesvorstand Bremen)

Hallo Jan,

ich erkenne keine eindeutige und deutliche Positionierung im Text des Bremer Landesvorstandes. Die geforderte Positionierung bezieht sich auf die Boykottaktion und zu dieser wird nur geäußert: “Die Bremer LINKE hat nicht zum Boykott israelischer Waren aufgerufen und wird dies auch in Zukunft nicht tun.” Wieso stehen dann all die Texte auf der Homepage der Bremer Linken? Wieso wurde der Usrprungs-text dann verändert? (http://www.aufmacher.com/?p=248)
Wieso finden sich dann auch texte auf der website der LINKEN, in denen es heißt, dass Israel Täter sei und “rassistischer Ausgrenzung und ethnischer Säuberung” stattfinde?
Sowas nennst du eine deutliche und eindeutige Positionierung? Ich nicht. Insofern halte ich die Forderung der erklärung weiterhin für berechtigt.

Grüße,
Jannik

Hallo Jan,

Übrigens geht das “Bremer Friedensforum” (das nominal als Veranstalter dieser Aktion gilt, mit keinem Wort auf die Auseinandersetzung ein. Alle Stellungnahmen geschehen auf der Website der Partei. Die ja abstreitet, etwas damit zu tun zu haben. Seltsam, nicht?

Ausserdem werden auf der Landesseite ausschließlich positive Rückmeldungen veröffentlicht, die Wahrscheinlichkeit legt aber nahe, dass es auch Kritik gab und gibt. Und desweiteren wird sogar das Steinberg-papier als ” gute Diskussionsgrundlage” bezeichnet, dass immerhin Israel als “Täterstaat” bezeichnet und die Veröffentlichung von Alpers (15.03.) et.al inhaltlich und formal konterkariert.

Gruss Frank

Die Boykottaktionen gegen Produkte aus den von Israel besetzten Gebieten wurden und werden mit dem sehr emotional vorgebrachten Vorwurf des „Antisemitismus“ belegt. Dabei scheinen sich die Wenigsten darüber klar zu sein, was Antisemitismus überhaupt ist. Wenn umgehend der Vorwurf auftaucht, dass Boykottaktionen mit der Nazi-Parole „Kauft nicht bei Juden!“ gleichzusetzen sind, ist das sachlich unsinnig. Denn die Nazi-Aktionen richteten sich gegen eine diskriminierte und entrechtete Minderheit der deutschen Bevölkerung und hatten regelrechten Terrorcharakter.

Die Boykottaktionen wie zuletzt in Bremen richten sich nicht gegen Personen oder bestimmte Bevölkerungsgruppen (etwa die Bürger Israels), sondern gegen eine Regierung, die eine völkerrechtswidrige Politik betreibt. Das ist ein beträchtlicher Unterschied. Die Boykottaktionen haben nicht nur friedlichen Charakter, sondern sie sind zudem durch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs gedeckt, der 2010 in einem Urteil verfügt hat, dass Produkte aus dem von Israel besetzten Gebieten nicht mit der Markenkennzeichnung „Made in Israel“ ausgeführt werden dürfen, da diese Gebiete völkerrechtlich nicht zu Israel gehören. Diese Produkte müssen separat ausgezeichnet werden. Auf dieses Urteil stützen sich die Boykottaktionen. Sie fordern also geltendes Recht ein.

Die Arbeitsgruppe Nahost im Bremer Friedensforum hat gemeinsam mit anderen Organisationen am 11. März eine Protestaktion gegen die israelische Besatzungs- und Siedlungspolitik im palästinensischen Westjordanland durchgeführt. Trotz der Ambivalenzen, die auch die Organisatoren empfinden, besonders hervorgerufen durch die Geschichte des deutschen Faschismus mit der Judenverfolgung, haben sie sich entschlossen, die internationale Bewegung “Boykott, Desinvestition und Sanktionen für Palästina” (BDS) zu unterstützen, die auch zahlreiche Jüdinnen und Juden, auch aus Israel, befürworten. Die (bundesweiten) Reaktionen, die auf die Bremer Aktion hin erfolgt sind, haben einen weitgehend emotionalen Charakter, der zuweilen einen Dialog über die Lage im Nahen Osten schwer macht. Aber im Ganzen hat die Aktion, auch indem sie starke Kontroversen ausgelöst hat, einen wichtigen Anstoß gegeben, auf die Not der Palästinenser hinzuweisen. Das Bremer Friedensforum wird sich weiter bemühen, die Diskussion über Friedenslösungen im Nahen Osten zu versachlichen und wachzuhalten.

Der Aufruf ist veröffentlicht unter: http://www.bremerfriedensforum.de/bilddat/fruechteboykott_israel.pdf

Es ist großartig, was für abgefuckte Verschwörungstheoretiker_innen und paranoide Antisemiten sich – und damit die geistigen und tatsächlichen Verbündeten des Friedensforum – hier produzieren und entlarven. Wieder einmal ein überdeutlichen Zeichen wie wichtig es gerade für die LINKE ist, sich von solchen Wahnsinnigen und Antisemiten zu distanzieren.

Toleranz muss dort ihre Grenze haben, wo Auschwitz wieder denkbar wird – völlig egal unter welcher Fahne.

In eine ungute Tradition reiht sich ein, wer das Bremer Friedensforum auf Grund seines Aufrufs, Waren aus Israel zu boykottieren, in die antisemitische Ecke stellen will. Es gehört schon seit einiger Zeit zu den äußerst unangenehmen und spalterischen Reaktionen in manchen linken Kreisen, sofort die Antisemitismuskeule zu schwingen, wenn irgendwo Kritik an der Politik der israelischen Regierung geäußert wird. Hiermit sind auch alle diejenigen gemeint, die zum Beispiel mit Leserbriefen unberechtigte Antisemitismusvorwürfe verbreiten.

Die MitstreiterInnen im Bremer Friedensforum können auf eine lange kontinuierliche Arbeit nicht nur im Bereich der Friedenspolitik zurückblicken. Auf Grund ihres Lebensalters und ihrer Lebenserfahrung haben sie – im Gegensatz zu den meisten ihrer Kritiker – die Nachkriegsentwicklungen in Deutschland wie auch in Israel “live” miterlebt. Sie setzten sich zudem über einen langen Zeitraum mit den Anteilen ihrer eigenen Eltern und Verwandten an der faschistischen Diktatur auseinander. Diesen Menschen Antisemitismus vorzuwerfen ist infam, und im Vorfeld gemeinsamer Aktionen gegen den geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai sogar ausgesprochen kontraproduktiv.

Der Boykottaufruf war allerdings auch im Friedensforum nicht unumstritten. Schon hier wurde im Vorfeld kontrovers diskutiert. Kritik entzündete sich vor allem daran, daß durch die Aktion Missverständnisse und Assoziationen an die eigene deutsche Vergangenheit entstehen könnten, was dann auch prompt eingetreten ist. Alles in Allem war es dennoch richtig und notwendig, daß die Boykottaufruf-Aktion überhaupt durchgeführt wurde!

Freundliche Grüße, Wieland

Ich denke, die Auseinandersetzungen der letzten Tage haben gezeigt, dass es in dieser Frage noch erheblichen Diskussionsbedarf gibt. Entscheidend wird sein, ob es uns gelingt, diese Debatte sachlich und kulturvoll zu führen. Es gibt ja für solche Diskussionen durchaus geeignete Podien, so gab und gibt es Veranstaltungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung, auf denen diese Probleme miteinander(!)und nicht gegeneinander diskutiert werden können. (Erst am 22.3. gab es eine Diskussion mit dem israelischen Wirtschaftswissenschaftler Shir Hever, auf der auch über den Sinn oder Unsinn von Boykottkampagnen diskutiert wurde. Leider ist dort kein Boykottgegner in Erscheinung getreten, um seine Meinung zu sagen.)

Offene Briefe und gegenseitige Verleumdungen sind mit Sicherheit kein Weg, um Meinungsverschiedenheiten auszutragen. Diese Aktionen heizen den Konflikt nur noch weiter an. Und Antisemitismus ist für mich ein zu schwerwiegender Vorwurf, als dass man ihn als Allzweckwaffe in innerparteilichen Konflikten missbrauchen sollte. Wie hieß es mal: “Entscheidungsschlachten sind der Weg in den Abgrund”? Also, ihr Offene-Briefe-Schreiber, denkt mal drüber nach!

Sissy Fuß bringt es im Blog “Lafos Linke” (http://www.lafontaines-linke.de/2011/03/streit-um-boykott-israel-bremen-nahost-konflikt/) auf den Punkt:

@Wieland: Du machst es Dir sehr leicht, wenn Du Dich an denen hochleierst, die den Boykott als antisemitisch bezeichnen. Hier wie anderswo wurde die Aktion eher als Ausdruck von Manichäertum und politischer Blindheit kritisiert. Hier wie anderswo sind auch sehr sachliche Einwände geäußert worden. Die glaubst Du vom Tisch wischen zu können, indem Du Dich über einen Antisemitismusvorwurf aufregst, den Du zwar als ungerecht empfinden magst, der Dich aber auch nicht überraschen kann. Schließlich war Euch selbst bewußt, daß Ihr zu Mißverständnissen einladet, und deswegen habt Ihr erst mal einen langen Disclaimer vorneweggesetzt. Dazu schrieb hier jemand sinngemäß: „Wer Kritik an Israel äußern will, aber erst mal mit einer seitenlangen Erklärung anfangen muß, warum das nun überhaupt nicht antisemitisch ist, der hat schon verloren.“ Ich füge hinzu: Mit Recht.

Wie berechtigt die Kritik war, bestätigst Du durch Deinen letzten Absatz selbst, den ich mal so zusammenfasse: „Wir wußten, daß wir mit unserer Aktion voll gegen den Baum fahren würden, aber wir haben es durchgezogen, und das war gut so.“

Politik als Selbstbefriedigung … Dazu fällt mir nichts mehr ein. Ihr seid offenkundig weit jenseits des Punktes, wo irgendein Argument noch etwas fruchten könnte. Da kann man auch versuchen, Zeugen Jehovas zum Atheismus zu bekehren.

Der Brief von King ist eine bekannte Fälschung,

So falsch die Tränen um die Apartheid in Israel.

Ich habe wirklich Achtung vor Menschen, die zu solchen Apartheidsboykotts aufrufen, ob nun früher gegen die Apartheid in Südafrika oder heute gegen die zionistische Apartheid in Palästina.
Es ist allerdings effektiver israelische oder andere zionistenfreundliche Personen und Institutionen zu boykottieren, als nur Waren. Städtepartnerschaften mit Israel sollten z.B. solange ausgesetzt werden bis die ethnische Säuberung in Palästina gestoppt wird und es zu wirklichen Friedenslösungen kommt. Bis dato sind solche Partnerschaften nichts weiter als Partnerschaften mit Rassismus und Apartheid.

Nochmal ein Nachtrag zu der Fälschung, die versucht Martin Luther King zum Kronzeugen der segregationistischen Ethnokratie in Israel zu machen.

Ein Fakt, der selbst bis zu wikipedia vorgederungen ist:
http://en.wikipedia.org/wiki/Letter_to_an_Anti-Zionist_Friend

Ich würde von diesen unsäglichen Hyperopportunisten in ‘DER RECHTEN’ auch nur einmal zu gern erfahren, wie das Unrechtsregime in Israel denn gestoppt werden soll, wenn nicht durch BDS. Etwa mit UN-Resolutionen oder Dialog-Seminaren?

Wer das nicht will – ausgerechnet gegen den Staat, dessen Protagonisten bereits in den Zwanzigern zum Boykott von Arabern aufforderten – der WILL das Grauen, dass man bei mondoweiss oder maxblumenthal tagtäglich nachlesen kann.

‘DIE RECHTE’ ist zu boykottieren.

Wäre es vielleicht mal möglich, endlich klare Aussagen zur völkerrechtlichen Situation zu machen:
Bis 1917 war das Gesamtgebiet Palästina (da heutige Israle, Gaza, Westbank und Jordanien) Teil des Osmanischen Reiches.
Durch die Friedensverträge und den Mandatsvertrag von San Remo übertrug der Völkerbund (League of Nations) das Verwaltungsmandat an Großbritannien mit der Zielvorgabe, jüdische Siedkung zu fördern und eine jüdische Heimstätte einzurichten.
Großbritannien hat mandatswidrig Transjordanien vom Mandatsgebiet getrennt und dort die jüdische Siedlung verboten. Der Golan wurde mandatswidrig an das französische Mandatsgebiet abgetreten.
Die UN als Rechtsnachfolger des Völkerbundes hat nach der Rückgabe des Mandatsauftrags durch Großbritannien 1947 beschlossen, neben Jordanien eine weiteren arabischen Staat und einen jüdischen Staat zu schaffen sowie Jerusalem und Betlehem als corpus separatum zu behandeln.
Israel wurde gegründet. Ein zweiter arabischer Staat bis heute nicht. Stattdessen hat Jordanien 1949/50-1967 die Westbank und Ostjerusalem und Betlehem besetzt und dann völkerrechtswidrig annektiert. Gaza wurde von Ägypten bis 1967 besetzt.
Israel hat 1967 die Westbank, Gaza und den Golan besetzt.
Rechtlich gilt dort das Mandat immer noch: Also dürfen dort jüdische Siedlungen errichtet werden.
Das corpus separatum: Jerusalem West und Ost wird von Israel als Staatsgebiet betrachtet, Betlehem ist 1993 in die Verwaltung der PA übergeben worden.

Hier die wichtigsten Teile des Mandatsvertrages

ART. 4.
An appropriate Jewish agency shall be recognised as a public body for the purpose of advising and co-operating with the Administration of Palestine in such economic, social and other matters as may affect the establishment of the Jewish national home and the interests of the Jewish population in Palestine, and, subject always to the control of the Administration to assist and take part in the development of the country.

The Zionist organization, so long as its organization and constitution are in the opinion of the Mandatory appropriate, shall be recognised as such agency. It shall take steps in consultation with His Britannic Majesty’s Government to secure the co-operation of all Jews who are willing to assist in the establishment of the Jewish national home.

ART. 5.
The Mandatory shall be responsible for seeing that no Palestine territory shall be ceded or leased to, or in any way placed under the control of the Government of any foreign Power.
(Zur Abtrennung des Golans und Transjordaniens)

ART. 6.
The Administration of Palestine, while ensuring that the rights and position of other sections of the population are not prejudiced, shall facilitate Jewish immigration under suitable conditions and shall encourage, in co-operation with the Jewish agency referred to in Article 4, close settlement by Jews on the land, including State lands and waste lands not required for public purposes.

Ulrich Sahm zum Völkerrechtlichen Status von Israel/Jerusalem/Palästina

1. Der letzte „völkerrechtlich bindende“ Status Jerusalem wurde in der UNO-Resolution 181 vom 29. November 1947 beschlossen. (Obgleich von der Generalversammlung und nicht UNO-Sicherheitsrats verabschiedet). Darin wurde die Errichtung eines „jüdischen“ Staates (das Wort Israel gab es erst ab 1948) und eines „arabischen“ Staates (das Wort „Palästinenser“ gibt erst ab der PLO Charta von 1968) beschlossen. Jerusalem sollte ein „corpus separatum“ werden. Neben Jerusalem wurden christliche Ortschaften wie Bethlehem einbezogen und dem UNO-Sicherheitsrat (christliche Mehrheit) unterstellt. An diese Resolution halten sich bis heute alle Staaten, die mit Israel diplomatische Beziehungen pflegen, indem sie ihre Botschaften in Tel Aviv einrichteten und West-Jerusalem nur de facto als Teil Israels anerkannten, nicht de jure.

2. Die Annexion Ost-Jerusalems durch Jordanien infolge des Krieges von 1948 (dem einzigen Krieg – der arabischen Staaten – gegen eine UNO-Resolution) anerkannte nur Pakistan. Nur Großbritannien hatte Jordaniens Annexion des Westjordanlandes, nicht aber Jerusalems anerkannt.

3. Der Waffenstillstandsvertrag 1949 zwischen Israel und Jordanien, auf Rhodos unterzeichnet, besagt, dass die Waffenstillstandslinie kein Vorgriff auf diplomatische Verhandlungen, also keine international anerkannte Grenze sei. (Da es sich nur um eine Waffenstillstandslinie handelte, und nicht um eine “Grenze”, vermieden die arabischen Länder eine Anerkennung der Existenz Israels).

4. Im Rahmen dieses Vertrags gab es eine israelische Enklave auf dem Skopusberg in Jerusalem, Hebräische Universität. Auguste Victoria direkt daneben lag schon im jordanischen Ostjerusalem.

5. 1967 eroberte Israel neben dem jordanisch besetzten und annektierten Westjordanland, dem ägyptisch besetzten Gazastreifen auch das jordanisch (völkerrechtswidrig) annektierte Ostjerusalem. Entgegen dem Völkerrecht erweiterte Israel die Stadtgrenzen Jerusalems und annektierte Ostjerusalem. Wobei sich fragt, ob eine Erweiterung von Munizipalgrenzen oder gar die Ausrufung einer Hauptstadt überhaupt vom Völkerrecht abgedeckt werden.

6. 1993, im Rahmen der international anerkannten Osloer Verträge, wurden Teile des Jerusalemer „corpus separatum“ völkerrechtlich anerkannt den Palästinensern als „autonome Selbstverwaltung“ übergeben: Bethlehem.

7. Etwas diffus haben sich die Bundesregierung, die EU und andere auf die angeblich alternativlose „Zwei-Staaten-Lösung“ eingeschossen, oft mit dem Zusatz der Palästinenser „mit Ostjerusalem als Hauptstadt“. Vor Ort, wenn man mit den Leuten redet, stellt sich heraus, dass eigentlich nur Israel an einer solchen Lösung interessiert ist (um elegant die Palästinenser los zu werden), während die Palästinenser davon träumen, dass ganz Palästina durch Demografie zu einem arabischen Staat mit jüdischer Minderheit werde, oder dass das Westjordanland Jordanien zugeschlagen werde. Sämtliche Araber in Ostjerusalem wollen bei Israel bleiben (Sozialversicherung, Arbeit usw)

8. Absurd ist es, den Palästinensern Ostjerusalem zuzusprechen (trotz „corpus separatum“), den Israelis aber nicht einmal Westjerusalem.

Nach wie vor keine Antwort auf die Frage, wie die ethnischen Säuberer in Ost-Jerusalem, im Negev, im Jordantal oder anderswo in Zone ‘C’ der OPT gestoppt werden sollen.

D.h. – diese Teile der Linkspartei wollen eine ethnische Säuberung – wollen sich mit einem Staat gemein machen, der auf ethnische Reinheit setzt. Nach welchem Vorbild? Sind das LINKE?
Oja, Wenn man auf dem Kopf steht – dann sind das LINKE.

8. Absurd ist es, den Palästinensern Ostjerusalem zuzusprechen (trotz „corpus separatum“), den Israelis aber nicht einmal Westjerusalem.

Geht’s noch ?

U.SAhm , das ist doch die totale Verdrehung der Tatsachen.
Israel erhebt Anspruch auf ganz Jerusalem und vertärkt den Druck auf die dort wohnenden Palästinenser, lässt Stadtviertel abreißen um Platz zu machen für chice Wohnanlagen.

http://www.imemc.org/article/60965

http://www.palestine-info.co.uk/En/default.aspx?xyz=U6Qq7k%2bcOd87MDI46m9rUxJEpMO%2bi1s7nd3P1hN26Dl6bVpN9CxJ1O1yKYkXxQymrYwRX2hRNSoBs7eVD2cM1UP6j7iHbhmZLXGHEJhcOintnJc3%2bAMf7owhyGiosF4GB088XG0ndsI%3d

http://palestinemonitor.org/spip/spip.php?article1736

http://www.palfest.org/munther.html

http://silwanic.net/?p=11607#freeayman

http://www.imemc.org/article/60586

http://www.net-news-global.de/index.php?cat=50

Pardon

“Kommentar by Johannes — 1. April 2011 @ 17:40″

war wohl ein April-Scherz von Johannes den
Schmonsens von U.Sahm hier reinzustellen.

Bremer Linke wollen Israel durch Boykott „reinigen“

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/kommentare/bremer-linke-wollen-israel-durch-boykott-reinigen7654/

“Kauft nicht bei Siedlern” sollten wir schon vertreten.
.
Und wir sollten von der deutschen Regierung fordern,
ihre Unterstützung für die Siedlungen im West-Jordanland und deren Ausbau zu beenden.
.
Der europäische Gerichtshof hat in einem Urteil festgestellt, das Produkte aus den Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten nicht unter die Zollfreiheit bei der Einfuhr in die EU fallen.
Die deutsche Regierung besteht aber nicht darauf, das Israel Produkte aus den Siedlungen entsprechend kennzeichnet.
Stillschweigend wird es von der Bundesregierung akzeptiert, das Israel Produkte aus den Siedlungen als “aus israelischem Zollgebiet” deklariert und ZOLLFREI in die EU exportiert!
.
Und so werden Produkte aus den Siedlungen dank der Unterstützung der Bundesregierung (wie z.B. Soda-Club-CO2-Geraete, Obst und Golan-Wein) weiterhin zollfrei von Israel in die EU exportiert.
.
In der EU ist es die Bundesregierung, die ein konsequentes Vorgehen der EU (eine Kennzeichnung von Israel zu fordern) gegen die Zollfreiheit der Siedlungsprodukte verhindert!
.
Genau das gleiche geschieht mit Zuwendungen für Forschung und Bildung von Deutschland für Israel. Da wird auch nicht darauf geachtet, ob sich das empfangene Institut in einer Siedlung befindet oder in den legalen Grenzen von 1967. Und so werden Institute in bestimmten Siedlungen
mit deutschen Steuergeldern ausgebaut.
.
Das Organisationen, die in Deutschland Spenden für den Siedlungsbau sammeln, hier als gemeinnützig anerkannt sind (und damit ein Steuerprivileg geniessen), wen wunderts noch?
.
Ich frage mich, warum die Unterstützung Deutschlands
für die Siedlungen und deren Ausbau kein Thema bei der
Linken ist?
Oder wollen etwa auch die Mitglieder der Linken den
Ausbau der Siedlungen fördern?

>> Oder wollen etwa auch die Mitglieder der Linken den
Ausbau der Siedlungen fördern?

Für einen Posten als Staatssekretär würden die ihre minderjährigen Kinder auf den Strich schicken.

Man muss sich die Unterzeichner doch nur ansehen.

Der Israel-Anbeterflügel der LINKEN ist zu 100% identisch mit dem Militarismus- und Bankiers-Retter-Flügel der LINKEN. Gestalten, die Korruption für Pragmatismus halten und Massaker – natürlich nicht an Weissen oder Juden – für ein Form der Aufklärung.

Rechter Abschaum – direkt aus den Bildern von Georg Grosz entsprungen.

Ausdrücklich bin ich für einen Boykott israelischer Ware in Deutschland und überall auf der Welt, bis diese menschenverachtende Politik Israels
endlich Vergangenheit ist.
Diese Auffassung hat minimum die Hälfte der Partei Die Linke.

Wer keine israelischen Produkte kaufen möchte, soll es nicht tun. Ich persönlich achte darauf, da ich die Produktionsverhältnisse in diesem Land ablehne. Die Landwirtschaft Israels beruht teilweise auf Landraub bzw. sind es teils eigentlich palästinensische Produkte, da sie von Palästinensern angebaut werden.

Der Aufruf “Kauft nicht bei dem oder dem” ist jedoch großer Schwachsinn und impliziert einen einseitigen Internationalismus. Erstens ist ein Boykott keine Lösung, zweitens ist der Spruch von den Nazis abgekupfert und drittens sollte mensch überhaupt keine Produkte kaufen, die von kapitalistischen Produktionssystemen stammen.
Globaler Widerstand heißt vor der eigenen Haustür kehren, um dort konkrete Veränderung zu erreichen.

“Kauft nicht bei…” wurde von den Bremer GenossInnen nicht explizit verwendet, deshalb verstehe ich die Aufregung nicht ganz.

Ich finde es gut, wenn inhaltlich diskutiert wird. Eine gegenseitige Bekämpfung linker Strömungen lehne ich jedoch strikt ab. Die Bremer GenossInnen haben sich m.E. zu dem Antisemitismus-Vorwurf ordentlich positioniert.

Auf der Website heißt es u.a.:
“[...] Man kann sich vom Antisemitismus nicht befreien, indem man Juden für nicht kritisierbar erklärt, sondern nur, indem man sich zu ihnen wie zu normalen Menschen verhält, die wie alle Menschen je nach den Umständen, in dem, was sie tun, kritisiert oder gelobt werden können. Man darf Gut und Schlecht nicht substanzialisieren: nicht Personen und Völker sind an und für sich gut oder schlecht, sondern gut oder schlecht sind ihre Handlungen.[...]”

Für den Antinationalismus & für den Kommunismus in Israel und Palästina!

Naja, wenn Kinderschänder nicht passt, weils irgendwie nach NPD klingt, instrumentalisiert man halt Juden und den Kampf gegen Antisemitismus, um Leute fertig zu machen, die einem politisch nicht in den Kram passen. Eigentlich außerordentlich billig und wirklich keine intelektuelle Anstrengung wert, wäre da nicht der bürgerliche und imperiale Mainstream, der nur allzu gern die Anregungen aus der uneingeschränkt pro-israelischen und besatzungsfreundlichen Pseudolinken aufnimmt und dann den Broder, Spiegel, BILD oder was weiß ich sprechen lässt…

Bin ich Antisemit,wenn ich fordere, dass Israel unverzüglich damit aufhört Palästinenser zu töten, zu quälen und zu vertreiben?
Bin ich Antisemit, wenn ich nicht ergeben sabbernd alles gutheiße was die israelitische Poiltik und ihre Exikutive tagtäglich an Unrecht und Schandtaten gegenüber den Palästinensern begeht?
Bin ich Antisemit, wenn ich gegen israelische Willkür bin und dabei manchmal an den (nicht selbst miterlebten!) Naziterror der Hitlerzeit denke?
Oder an das frühere Südafrika? Oder an China und Tibet? Oder, oder ,oder?
Bin ich Antisemit nur weil ich nicht immer blindLINKS wegschaue, wenn palästinesische Häuser zerstört, die Palästinesner durch Entzug fast aller Menschenrechte gefoltert und u.a.durch Strassensperren daran gehindert werden in Krankenhäuser zu gehen?
Wenn dadurch Palästinenserinnen auf der staubigen Strasse im Dreck entbinden und Kinder Schmerzen erleiden müssen? Schaut Euch doch mal die Kinder in Eurer Familie beim Lesen dieser Zeilen an!

Wenn ich durch das bis jetzt ge- und beschriebene Antisemit bin, dann sei es so! Egal ist es mir sowieso.

Und mich macht niemand mundtot in dem mir Unrecht vorgehalten wird, dass ich niemals begangen habe und zutiefst verabscheue! -67 Jahre alt-1943 geboren) –
Ich spare mir auch ganz bewusst die übereifrigen Standardbeteuerungen, dass ich den Holokaust usw. unglaublich schrecklich finde, etc.bla bla-

Das ist doch wohl selbstverständliches Gedankengut jedes rechtschaffenden Menschen. Auf der ganzen Welt!

Außerdem befinden wir uns im Jahre 2011 und beziehen Stellung zu aktueller Politik und Handlungsweise.

Da ich die Angriffe der Palästineser auf israelische Menschen ebenfalls verurteile, bin ich demnach also auch Antipalästinenser.

Eigentlich bin ich Antiweltler, weil ich jedes Unrecht verurteile – überall auf der Welt.

Unrecht bleibt Unrecht – egal wer es begeht!
Niemand hat das Recht andere Menschen zu schinden und zu quälen!
Jeder der wegschaut und stillhält, wenn Unrecht geschieht, ist m.E. ein Mittäter!

Und jetzt ein Wort in Eurer aller Gewissen:
Wann hört Ihr eigentlich auf damit, Euch verbal geschmeidig zu bekämpfen und gegenseitig zu schmähen?!
Wann fang ihr endlich mal an, kreativ darüber nachzudenken wie man das Israel/Palästina- Desaster ändern kann?! Auch aus Deutschland heraus, auch mit kleinen Schritten.

Ich bin diese Scheißdiskussionen übersatt, in denen jeder meist nur versucht, den anderen zu “überzeugen” und mit seinen mehr oder weniger schlechten schriftlichen Ergüssen seine Weltsicht darstellt. Sie sind so austauschbar ohne dass es auch nur den geringsten Sinn hat und nicht zielführend ist.
Geht es denn da überhaupt noch um.. Ja worum geht es denn da eigentlich? Austauschbar, geschmeidig und unsäglich.

Es wird immer noch alles zerlabert anstatt konstruktiv und friedlich nachzudenken, dann zu intervenieren.

Ob man nun die israelischen Äppel und Pflaumen kauft oder nicht, interessiert doch letztlich kein Schwein. Noch nicht einmal jenes, welches vergnügt das Fallobst frisst.

Wir sind schon eine feine Spaßgesellschaft. Schlank und Fit sein ist ja heute en vogue. Aber wenn sich das auch auf das Hirn bezieht, dann ist das m.E. unerträglich.

Ich habe manchmal den Eindruck – nein, ich bin mir ganz sicher!- auch meins hat schon gelitten.

Nette Idee das: Kauft nicht dies und jenes. Würde ich das konsequent auf vieles bezogen ab jetzt durchsetzen, müsste ich mich schon mal von Euch allen mit der Bitte verabschieden für meinen Sarg zu spenden.

Jemand hat mal gesagt: Das Hirm ist nicht nur dazu da, als Gewicht die Halsmuskulatur zu stärken! (Oder war ich das?)

michael hamm
Sprecher des OV-VS Troisdorf der Partei DIE LINKE
e-mail: michael.hamm@email.de

PS.: Ich hoffe, Ihr ertragt diesen so unerträglich unsachlichen Text ohne größere Schäden an Leib und Seele. d.O.

Freunde, Historiker sind dazu da, ungerechtfertigte Vergleiche zu ziehen. Wie es Herr Schoeps tut. Dass sich ein Wirtschaftsboykott gegen eine Wirtschaft richtet, aber politische Ziele hat, ist eine Binsenweisheit. Ein Volk ist niemals mit einer Wirtschaft gleichzusetzen. Mit der BDS-Kampagne sind auch nur Denkanstöße möglich, mehr nicht. Das war auch bei Südafrika unter der weißen Minderheitsregierung so. Aber Denkanstöße sind nötig, und vielleicht könnte BDS (der Boykott israelischer Waren) dort beim Nachdenken helfen – und das hat absolut nichts mit “Kauft nicht bei Juden!” zu tun – einfaches Nachdenken genügt, um das festzustellen. 2011 ist nicht 1933-45. Dass heute ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung Israels keinen Frieden mit den Palästina-Arabern auf der Grundlage der Grenzen von 1967 will, sondern Palästina – im Sinne des Zionismus “die Heimat des jüdischen Volkes” – ganz und ungeteilt, wie Jerusalem, für sich, die Jüden, will, ist traurige Realität. Heute sind die Palästinenser die Leidenden, die Unterdrückten, die Rechtlosen, und die Netanjahu-Liberman-Regierung will diese Rechtlosigkeit in immer weitere Gesetze gießen, die – sorry! – an “Nürnberg” zu erinnern beginnen. (Dass es in Israel praktisch keine gemischten arabisch-jüdischen Ehen gibt, wird niemand von euch bestreiten wollen – denkt mal darüber nach, warum! In Deutschland gibt es Gottseidank immer mehr Ehen und Verbindungen mit “Menschen mit Migrationshintergrund”, wie das so schön heißt, nur der extreme rechte Rand verherrlicht noch die Reinheit der Rasse oder Nation.)
Sachlichkeit und historische Wahrheit ist nicht eure Sache, das zeigt der Duktus dieses Schriftstücks, und sie ist ja auch nicht zwingend erforderlich, vor allem, wenn man mit Grünen und Sozialdemokraten mal ins Regierungsbett will! Aber da gibt es noch weitere “Stöcke”, über die man dann springen muss: NATO-Treue, USA-Treue, Bundeswehr-Erhalt, Geheimdienste, usw. usf. – stellt euch das nicht so einfach vor, dafür die Mitglieder und weitere Leute als Wähler mobisieren zu können und gleichzeitig sie und die historische Wahrheit zu verraten. Ich denke da wird nix draus!

Und die LINKE ist voll auf Migros und Judenhasser-Pax Christi-Kurs

Kleine Anfrage der üblichen Verdächtigen zur Beförderung ihrer schamlosen Kampagnen …
Deutscher Bundestag Drucksache 17/10205
17. Wahlperiode 28. 06. 2012
Kleine Anfrage
der Abgeordneten Annette Groth, Wolfgang Gehrcke, Jan van Aken, Christine Buchholz, Heike Hänsel, Inge Höger, Andrej Hunko, Niema Movassat, Kathrin Vogler und der Fraktion DIE LINKE.
Kennzeichnung von Waren aus Siedlungen in den von Israel 1967 besetzten Gebieten
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/102/1710205.pdf

Interessante Liste von Anti Linken in der PDL.
Ein Parteiausschlussverfahren wäre für diese Personen
die richtige Antwort.
Frau König wie halten sie es mit der IDF und ihren
mutmaßlich feuchten Träumen dazu bloß aus?


Kommentar schreiben

Kommentar

*