Solidarität mit Bodo Ramelow

Nach dem Sonderplenum zu den neuen Corona-Verordnungen in Erfurt und der Rede Herrn Höckes, riefen Mitglieder einer Erfurter „“-Telegrammgruppe dazu auf, Bodo einen Besuch abtzustatten. Gestern fanden sich dann ein Grablicht und ein Demoaufruf zur „Querdenker“-Demo am 07.11. vor seiner privaten Wohnung. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass in einer anderen Chat-Gruppe der „Querdenker“ eine Anleitung zum Bombenbau veröffentlicht wurde. Mehrere Anschlägen, zum Beispiel gegen das Robert-Koch-Institut in Berlin, gehen vermutlich auch bereits auf auf das Konto solcher Gruppierungen, wie nicht nur ein Bekennerschreiben nahelegt.

Der Landesvorstand von DIE LINKE. Thüringen weist in einer Erklärung in aller Entschiedenheit die Drohungen gegen Ministerpräsident zurück. Sein beispielhaftes Eintreten für Solidarität, Grundrechte und die Interessen der Menschen im Freistaat in der Corona-Krise haben unsere volle Unterstützung. Seine Politik der Vernunft und Verhältnismäßigkeit wird auch von der überwiegenden Mehrheit der Thüringer*innen begrüßt. Diffamierungen, Drohungen und verbale Angriffe von rechts im Internet oder im Parlament gegenüber unserem Genossen Bodo Ramelow sind inakzeptabel.

Das gilt gleichermaßen für alle anderen, die sich für den Schutz der Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und Freiheitsgrundsätze engagieren. Ganz gleich, ob es sich um Mitglieder*innen unserer Partei handelt oder diese Menschen anderswo organisiert sind.

Wir sind solidarisch mit Bodo und allen, die sich für Solidarität einsetzen.

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