Kulturkampf von Rechts

Die anhaltende Kritik an einem Auftritt der Band „“ in ist laut Katharina König-Preuss, Landtagsabgeordnete mit Wahlkreisbüro in , „ein weiterer Beleg dafür, wie vehement der Kulturkampf von rechts inzwischen in in diesem Land geführt wird. Rechtsextremisten, und leider sogar Teile der CDU greifen offen in die Freiheit der Kunst ein und fordern praktisch Auftrittsverbote für ihnen unbequeme Künstler. Das der ehemalige Landrat der CDU Werner Thomas sich zum Vorreiter dieses Kulturkampfes in machen will, verwundert angesichts seines verharmlosenden Agierens im Umgang mit dem – der Keimzelle des rechtsterroristischen NSU – in den 90er Jahren nicht.
Der damit einhergehende Versuch Einfluss auf die Ausgestaltung der Angebote im Klubhaus nehmen zu wollen, ist Vorbote dessen, was künftig wohl vielen Jugend- und Kulturprojekten bevorsteht, die sich nicht dem Kulturbegriff von rechts unterordnen wollen. Dem jetzt Einhalt zu gebieten, ist unabhängig einer Wertung der künstlerischen Leistung von „Feine Sahne Fischfilet“ Aufgabe aller, die sich diesem rechten Kulturkampf widersetzen und für eine freie Gesellschaft einstehen wollen. Bereits durch einen Antrag der AfD im Thüringer Landtag ist deutlich geworden, dass es der Partei um eine Formung der Kultur nach ihren völkischen und nationalistischen Maßstäben geht.“
„Der Ruf nach Verbot und danach, entscheiden zu wollen, welche Kultur zulässig ist oder nicht, zeugt von autoritärem Denken. Eine offene, demokratische Gesellschaft akzeptiert auch Kunst, die kritisch mit ihr umgeht.“ bemerkt König-Preuss abschließend.

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