Antwort auf Kleine Anfrage: Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur mit Glasfaserkabeln

netzanschlussBereits seit Anfang der neunziger Jahre wurden in Deutschland, hauptsächlich durch die Telekom, Glasfaserkabel auch in Ortsnetzen verbaut. Seitdem ist der Konzern Telekom aber davon abgegangen und verbaut Glasfaserkabel im Prinzip nur noch auf der Netzebene 2, also zwischen den eigenen Knoten. Im Ortsnetzbereich, insbesondere auf der sogenannten letzten Meile, wird von der Telekom weiterhin auf die bisherige Kupferleitung gesetzt. Sogenanntes “fibre to the home” (FTTH), also Glasfaser bis zum Hausanschluss, wird auch in Thüringen kaum angeboten. Zwar konnte durch sogenannte Vektorisierung auch für Kupferleitungen höhere Datendurchsatzraten erzielt werden, diese bleiben aber hinter der Entwicklung bei der Glasfasertechnik zurück. Ein besonderes Problem ist, dass die Datenrate des Upstreams bei der Verwendung von Kupferkabeltechnik wesentlich geringer ausfällt, als die des Downstreams. Katharina König erkundigte sich mit einer Kleinen nach Versorgungsmöglichkeiten von FTTH-Anschlüssen in Thüringen sowie dem aktuellen Glasfaser- und Kupferkabelnetz-Stand in Thüringen. Die Antwort ist nun eingetroffen. Darin listet die Landesregierung 6 Anbieter in Thüringen für FTTH-Anschlüsse an. Die Bandbreiten betragen demnach 50 bis 200 Mbit/s im Download sowie 10 bis 100 Mbit/s im Upload. Die tatsächlichen Upstreamdaten in den einzelnen Städten variieren dabei jedoch und werden beispielhaft in den Städten Erfurt, Gera, Jena und Ilmenau sowie in den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt, Altenburg und Hildburghausen dargestellt. Download der Anfrage: DS 5/7650.

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