Katharina König-Preuss stellt regelmäßig kleine Anfragen zu verschiedenen Themen. Darunter auch die Kleine Anfrage zu einer extrem rechten Demonstration am 12. Juli 2025 in Apolda.
Am 12. Juli 2025 fand in der Stadt Apolda (Landkreis Weimarer Land) unter dem Motto „Gemeinsam für ein sicheres Apolda“ ein Aufmarsch von rund 275 Personen aus dem extrem rechten Spektrum statt. Laut Berichten in der Lokalpresse sowie Illustrationen in sozialen Netzwerken war die Demonstration von Akteuren der Jungen Nationalisten, der Partei „Die Heimat“ (ehemals NPD) sowie bundesweit bekannten Neonazis, darunter C. K. aus der Stadt Gera, organisiert oder beworben worden. Auffällig war der hohe Anteil junger Teilnehmer und die überregionale Mobilisierung. Nach Angaben mehrerer Beobachter war auch die AfD eng mit der Veranstaltung verknüpft, entgegen öffentlicher Distanzierungen ihres Kreisverbands. Der Lautsprecherwagen der Veranstaltung wurde durch einen AfD-Kandidaten gefahren, mehrere AfD-Funktionäre nahmen teil, ein AfD-Kreistagsmitglied soll die Demonstration angemeldet haben. Auch wurden strafbare Inhalte geäußert und verfassungswidrige Symbole gezeigt, darunter neonazistische Musik und Bekleidung mit Solidaritätsbotschaften für Holocaustleugnerinnen.
Die Antwort der Landesregierung auf die Fragen findet ihr hier: PDF
