Willkommen auf der Homepage des Jugend- und Wahlkreisbüro Haskala. Katharina König (MdL) Sprecherin für Antifaschismus, Netzpolitik & Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag

Katharina König regt Gespräch zur Schulnetzplanung mit Landrat und Bildungsministerium an

Wie der MDR meldet, hätte das Bildungsministerium de Kreis Saalfeld-Rudolstadt aufgefordert, wegen geringer Schülerzahlen mehrere Schulstandorte aufzugeben. Katharina König, Landtagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE für Saalfeld-Rudolstadt erklärt dazu: „Diese Meldung ist nicht zutreffend. Zutreffend ist, dass das Ministerium den Schulträger gebeten hat, die Planungsabsichten aufgrund der Schülerzahlen an einzelnen Schulen zu überprüfen. Dazu ist es im Sinne der Schülerinnen und Schüler verpflichtet.“

Das Bildungsministerium ist dafür zuständig eine ordnungsgemäße Unterrichtsabsicherung zu gewährleisten. Das kann nur im Konsens mit den jeweiligen Schulträgern erfolgen. Mit dem Schreiben wurde der Landkreis gebeten, sich gegenüber dem Ministerium zu äußern, seine Position darzulegen und Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise zu unterbreiten. In anderen Landkreisen wird beispielsweise über Schulkooperationen nachgedacht, um kleine Standorte zu erhalten.

„Die kleinen Schulen sind bei Kindern und Eltern beliebt, weil alles so überschaubar ist. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass in Schulen mit weniger als 30 Kindern nicht genügend Lehrer arbeiten, um sich im Krankheitsfall vertreten zu können. Gerade in der Grundschule ist Unterrichtsausfall aber besonders schlimm. Hinzu kommt, dass zum Beispiel auch das Angebot an Arbeitsgemeinschaften sehr klein ist, wenn nur zwei oder drei Lehrer da sind. Das schlägt sich auch im Bildungserfolg nieder.“
Katharina König schlägt vor, den Dialog wieder aufzunehmen: „Es geht doch dem Landrat und dem Bildungsministerium um die bestmöglichen Entwicklungschancen für die Kinder. Da sollte man miteinander über Lösungsmöglichkeiten reden.“ Um diesen Interessenausgleich zu unterstützen wird Katharina König das Bildungsministerium zu einem Vorort-Termin in Saalfeld einladen, um gemeinsam mit dem Landrat Marco Wolfram den Schulnetzplan zu debattieren und Lösungsmöglichkeiten zu finden.

November 14th, 2016 Tags: , , 0 Kommentare

Thüringer Neonazis mischen bei Schweizer Rechtsrock-Konzert mit

Neonazi-Konzert am 15.10.2016 in Toggenburg (Bild via Antifa Bern)

Neonazi-Konzert am 15.10.2016 in Toggenburg (Bild via Antifa Bern)

Am vergangenen Wochenende fand in der Schweiz ein Neonazi-Konzert mit mehreren tausend Teilnehmern statt. Wie das Rechercheblog thueringenrechtsaussen enthüllte, wurde es durch Thüringer Neonazis mit organisiert, die Eintrittsgelder in sechsstelliger Euro-Höhe sollen auf ein Privatkonto der Saalfelder Neonazi-Szene geflossen sein, auf dem im August schon mehrere Tausend Euro für ein Konzert in Kirchheim gesammelt wurden. Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, erklärt dazu:

„Das Konzert in der Schweiz reiht sich in eine Vielzahl von Rechtsrock-Veranstaltungen ein, welche durch Neonazis in Thüringen oder von Thüringen ausgehend mitorganisiert wurden. Das Bundesland ist inzwischen deutschland- und teilweise auch europaweit ein begehrtes Rechtsrock-Gebiet für die Szene, da verwundert es nicht, wenn diese nun auch aus Veranstaltungen im Ausland Kapital schlagen.“

Zu beachten sei, dass neonazistische Großveranstaltungen, wie vergangenes Wochenende in der Schweiz oder auch im Mai in Hildburghausen, Angsträume schaffen und ein Klima der Bedrohung erzeugen, wenn sich hunderte bis tausende gewaltbereite Neonazis bei Alkohol und Hassmusik in Kleinstädten und Gemeinden sammeln. „International aufgestellte und vernetzte neonazistische Strukturen, wie ‚Blood & Honour‘ oder auch deren militanter Arm ‚Combat 18‘, zeigen kontinuierlich, dass die Strukturen trotz Verboten weiter agieren können“, sagt König und erinnert, dass bereits seit den 90er Jahren Verbindungen zwischen Thüringer und Schweizer Neonazis existieren und des Öfteren Neonazis aus der Schweiz an Rechtsrock-Konzerten in Thüringen teilnahmen.

„Neonazi-Konzerte dienen nicht nur zur Verbreitung rassistischer, antisemitischer und neonazistischer Ideologie und dem Rekrutieren von Nachwuchs, sie stellen eine Vernetzungsmöglichkeit innerhalb der Szene dar. Über die erworbenen Einnahmen werden u.a. rechte Straftäter, wie Schläger von Ballstädt aber auch mutmaßliche Rechtsterroristen wie bspw. Ralf Wohlleben, finanziell unterstützt“, so die Abgeordnete.

Katharina König hat eine Anfrage zu den Verbindungen zwischen den Neonazi-Szenen aus Thüringen und der Schweiz im Landtag eingereicht.

Oktober 18th, 2016 Tags: , , , , 0 Kommentare

Jahrestag #trainofhope: Dank für Solidarität

refugeeswelcomAm 5. September 2015 kam in Saalfeld der erste sogenannte Train of Hope mit mehreren hundert Menschen aus Kriegsgebieten in Thüringen an. Innerhalb kürzester Zeit organisierten sich damals Thüringerinnen und Thüringer aus mehreren Städten, um die Geflüchteten in Saalfeld am Bahnhof gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, MinisterInnen der rot-rot-grünen Koalition und dem Deutschen Roten Kreuz in Empfang zu nehmen.

Katharina König, LINKE-Landtagsabgeordnete mit Wahlkreisbüro in Saalfeld, erinnert sich rückblickend: „Ein berührender und beeindruckender Tag, der eindrücklich bewies, dass es viele Menschen in Thüringen gibt, denen es wichtig war, von Anfang an Humanität im Umgang mit Geflüchteten zu zeigen.“

Sabine Berninger, flüchtlingspolitische Sprecherin der Linksfraktion, ergänzt: „Unzählige ehrenamtliche Initiativen folgten in allen Kommunen Thüringens, um gemeinsam mit Akteuren des Landesverwaltungsamtes, des DRK, der AWO, den Kirchen, antirassistischen und antifaschistischen Gruppen sowie oftmals Gemeinde- und Stadtverwaltungen die Unterbringung  und das Ankommen vor Ort zu gestalten.“

König und Berninger bedanken sich stellvertretend im Namen der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag bei allen Haupt- und ehrenamtlichen Akteuren, welche sich seit Monaten, teils seit Jahren, im Bereich der Flüchtlingshilfe, zum Beispiel durch Sprachunterricht, Unterstützung bei Behördengängen, gemeinsame Sport- und Freizeitaktivitäten, unterstützend bei Job- und Wohnungssuche oder einfach als Ansprechpartner für Geflüchtete engagieren. „Unsere Anerkennung gilt denen, die tagtäglich Zeit und Kraft investieren und damit entscheidend dazu beitragen, dass Neuankömmlinge eine Chance auf Integration in die hiesige Gesellschaft, auf Verständigung und auf soziale sowie kulturelle Teilhabe erhalten“, so die beiden Abgeordneten abschließend.

September 5th, 2016 Tags: , , , , , , 0 Kommentare

Nazi-Netzwerk „Thügida“ lädt wiederholt zum Fackelzug

Katzen gegen Glatzen

Katzen gegen Glatzen

Am 17. August, dem Todestag des verurteilten Naziverbrechers Heß, riefen die Nazis von Thügida zum Fackelmarsch in Jena auf. Bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass die Rechten an einem für sie symbolträchtigen Datum in der Universitätsstadt einen Fackelumzug durchführten, nachdem bereits zum Geburtstag Hitlers ein solcher Aufmarsch stattfand. Ein weiterer Aufmarsch ist für den 9.11. bereits angekündigt und allein diese Reihung sollte zeigen, dass die Intention hinter diesen Anmeldungen ist, die Verherrlichung der NS-Diktatur als Demonstration zu tarnen. Bisher will das zuständige Gericht in Gera aber keine Zusammenhänge erkennen – obwohl Teilnehmer vor, während und nach dem Aufzug ganz öffentlich von einem Heß-Gedenkmarsch sprachen. Eine Bezugnahme auf Heß war eigentlich untersagt worden, doch bereits das Mitführen eines Sarges als „Demonstrationsmittel“ wurde erlaubt – eine, gelinde gesagt, seltsame Entscheidung. Dass letzten Endes auf dem Sarg nicht der Name des Hitler-Stellvertreters prangte, war nur darauf zurückzuführen, dass die Nazis lieber andere Menschen unter der Erde sehen wollten: Der Sarg trug den Schriftzug „Antifa“ – was man durchaus als Gewaltandrohung hätte werten können, wenn auch die bezeichnete Personengruppe im rechtlichen Sinne nicht spezifisch genug ist.

Jena stellt jedoch im Vergleich zu manch anderen Städten noch eine sehr positive Ausnahme dar – das sich gegen Nazis auf die Straße zu begeben, hat Tradition, die weit in bürgerlich, auch bürgerlich-konservative Kreise hineinreicht. Bereits am Vortag hatten sich Anwohner des Damenviertels und weitere Menschen aus Jena zu einer Gegenaktion auf der Aufmarschroute der Nazis zusammen gefunden und feierten ein ausgelassenes Straßenfest. Dabei verwandelten sie unter dem Motto „Kreide gegen Dummheit“ (facebook-Link) das Grau der Straßen in ein buntes Meer aus Sprüchen und Bildern gegen Rassismus und rechte Ideologien. Auch an den Häusern waren Regenbogenfahnen und Spruchbänder gegen Nazis aufgehängt worden. Dem Aufmarsch von Thügida, der mit 180 Personen kläglicher ausfiel, als die doch recht aufwendige Mobilisierung der Nazis erwarten ließ, stellten sich nach Polizeiangaben 3500 Menschen entgegen. Read the rest of this entry »

September 1st, 2016 Tags: , , 0 Kommentare

Katharina König übergibt Unterstützung an reaktionsraum e.V.

Gruppenfoto mit Scheck

Gruppenfoto mit Scheck

Katharina König überreichte am Freitag Abend kurz vor dem Auftritt am Hohen Schwarm in Saalfeld der Thüringer Wandertheater-Gruppe reaktionsraum e.V. (facebook-Link) aus Rudolstadt einen Scheck mit Spenden-Geldern des Vereins Alternative 54 e.V. Wie im vergangenen Jahr unterstützen die Abgeordneten der LINKEN im Thüringer Landtag, die die automatischen Diätenerhöhungen in der Alternative 54 spenden, die Theaterleute dabei, die Theaterleute dabei, ihre Darstellungen in ausgewählte Städte der Region zu bringen. Read the rest of this entry »

Juli 25th, 2016 Tags: , , 0 Kommentare

Veranstaltung: „DIE LINKE in Regierungsverantwortung. Was muss besser werden?“

susanneMorgen (03. Mai) führt der Kreisverband der LINKEN Saalfeld-Rudolstadt im K*Star in der Brudergasse 10, Saalfeld, ein Bürgerforum durch. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Als Gesprächspartnerin wird die Landes- und Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Thüringer Landtag, Susanne Hennig-Wellsow, erwartet.

Das Thema „DIE LINKE in Regierungsverantwortung. Was muss besser werden?“ bietet Raum für die ganze Pallette der Landespolitik von Kindergärten und Schulen über Kommunal­finanzen bis zur Funktional-, Verwaltungs- und Gebiets­reform. Außerdem wird Hennig-Wellsow auch Auskunft zu Fragen der aktuellen Politik der LINKEN in der Bundespolitik nach dem am Wochenende stattgefundenen Magdeburger Parteitag geben.

Natürlich sind alle eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Nazis müssen draußen bleiben.

Juni 2nd, 2016 Tags: , , 0 Kommentare

Detonation vor dem Haskala

20160418_104722 Wie ihr vielleicht bereits an anderer Stelle gesehen habt, sind wir, das heißt das HASKALA, vermutlich zwischen Samstag und Sonntag Opfer eines Anschlages geworden. Irgendetwas Größeres detonierte vor unserer Eingangstür und verrußte den Eingangsbereich. Wir haben hier mal ein paar Bilder für euch.

Es ist ja nicht das erste Mal, dass wir zum Ziel von Attacken werden. Und man kann ja eigentlich nur froh sein, Read the rest of this entry »

April 18th, 2016 Tags: , , , 0 Kommentare

König begrüßt Debattenbeitrag zur Gebietsreform – CDU gibt die auf Landesebene ausgegebene Blockadehaltung offensichtlich auf

„Ich finde es gut, dass sich der CDU-Landtagsabgeordnete Herbert Wirkner konstruktiv in die laufende Diskussion zur Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform mit seinem jetzt unterbreiteten Vorschlag einbringt“, erklärt die LINKE-Landtagsabgeordnete Katharina König, und bezieht sich auf einen heutigen Medienbericht aus ihrem Wahlkreis.

Damit werde deutlich, dass die derzeitige Blockadepolitik der CDU auf Landesebene in den Regionen keinen Widerhall finde und somit Makulatur sei. „Der von der rot-rot-grünen Koalition in Bewegung gesetzte Zug Richtung Funktional-, Verwaltungs- und Gebietsreform ist nicht mehr aufzuhalten. Das haben ganz offensichtlich vernünftige CDU-Leute vor Ort mittlerweile begriffen und den überfälligen Reformbedarf im Freistaat erkannt“, sagt die Abgeordnete. Read the rest of this entry »

April 6th, 2016 Tags: , , , , 0 Kommentare

Den Nazis von Thügida in Saalfeld entgegenstellen

Das Bündnis „Zivilcourage und Menschenrechte“ im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt organisiert zum 29. März erneut einen vielfältigen und schlagfertigen Protest gegen die bevorstehende Hetz-Kundgebung der äußerst rechten „THÜGIDA“-Bewegung und ruft die Zivilgesellschaft zur entschlossenen Mitwirkung auf. Jan Rabel vom Bündnis: „Der kurzfristige Aufruf der „THÜGIDA“-Bewegung überrascht uns nicht, auch ist uns von Anfang an klar, dass durch die Organisator*innen von „THÜGIDA“ kurz nach dem Osterfest die Ereignisse des Kirchenjahres zur Rechtfertigung völkischer Hetze instrumentalisiert werden. Ich nenne dieses Vorgehen widerwärtig und stelle mich den Nazis egal an welchem Ort in unserer Region vehement entgegen.“ Als Gegenveranstaltung hat das Bündnis für 17.00 Uhr auf dem Marktplatz eine Kundgebung angemeldet, die unter dem Motto „Für eine humane Gesellschaft kämpfen – gegen Nazis handeln“ zum lautstarken Gegenprotest einlädt. Zudem findet um 18.00 Uhr ein Friedensgebet in der Johanneskirche statt. Mehr Informationen zu Thügida.

März 28th, 2016 Tags: , , 0 Kommentare

Erasmus-Reinold-Gymnasium Saalfeld profitiert als erste Schule von neuem Schulinvestitionsprogramm von Rot-Rot-Grün

r2gNachdem in der vergangenen Woche von Infrastrukturministerin Birgit Keller angekündigt wurde, dass mit der Veröffentlichung der Schulbauförderrichtlinie die ersten Mittel innerhalb des Verpflichtungsrahmens von acht Millionen Euro für vier Schulbauvorhaben vorgesehen seien, erfolgte heute die Übergabe des Zuwendungsbescheides in Höhe von 1,3 Millionen Euro an das Erasmus-Reinold-Gymnasium in Saalfeld. Die zur Verfügung gestellten Mittel entsprechen zwei Drittel der Gesamtkosten des Anbaus, welche zwei Millionen Euro betragen und für den Bau weiterer Klassenräume sowie eines Speiseraumes benötigt werden. Read the rest of this entry »

Dezember 17th, 2015 Tags: , , , 0 Kommentare

Vorlesetag: Katharina König zu Gast in Leutenberg

Vorlesen Leutenberg1 Aus Anlass des jährlich stattfindenden Vorlesetages der „Stiftung Lesen“, besuchte die Landtagsabgeordnete Katharina König heute die Staatliche Grundschule in Leutenberg. Den etwa 30 interessierten Erst- und Zweitklässlern las Frau König aus Astrid Lindgrens „Pipi Langstrumpf“ einige Passagen vor. Außerdem übergab die Abgeordnete ungefähr 20 Kinderbücher, die die Schule ihrer Schulbibliothek hinzufügen konnte.
„Lest! Das ist viel spanneder als Fernsehen, weil ihr eure eigenen Bilder zur Geschichte ausdenken könnt.“ gab König den Kindern auf den Weg und erntete Zustimmung von eingen der Schüler, die sich über das Vorlesen sichtlich freuten. Read the rest of this entry »

November 20th, 2015 Tags: , , 0 Kommentare

Donnerstag 19. November: Neonazi-Aufmarsch in Saalfeld Gorndorf. Gegenproteste unterstützen!

2015-11-19_demo_saalfeld_gorndorf_map_1-4000„Herz statt Hetze – gegen geistige Brandstiftung und rechte Gewalt!“ –unter diesem Motto wirbt das Bündnis „Zivilcourage und Menschenrechte“ im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt für zwei angemeldete Veranstaltungen, die sich am Donnerstag, den 19. November ab 17 Uhr gegen die vierte Neonazi-Demonstration innerhalb der letzten sechs Wochen im Landkreis richten. Um 18 Uhr soll die von NPD-Kreisrätin Mandy Meinhardt angemeldete Demonstration in der Rathenaustraße nahe dem REWE stattfinden. Zwei Gegenkundgebungen befinden sich am Ärzt*innenhaus Gorndorf (Rathenaustraße 11 / Albert-Schweitzer-Straße und unterhalb des Jugend- und Stadtteilzentrums, neben dem Parkplatz der Dreifelderhalle an der Albert-Schweitzer-Straße. Weitere Infos hier.

 

November 18th, 2015 Tags: , 0 Kommentare

Zur aktuellen Situation von ankommenden Flüchtlingen am Bahnhof in Saalfeld

bahnhofsplatz_slfWeil es mehrere Nachfragen gab: In den letzten beiden Wochen kamen Züge mit mehreren Hundert Geflüchteten immer routinemäßig jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag am Saalfelder Bahnhof an. Die Züge starten direkt im Grenzgebiet Passau, wo gestern insgesamt 6.500 ankamen. Am Bahnhof Saalfeld steigen sie dann in vorbereitete Busse um, die zu den Erstaufnahmeeinrichtungen fahren. Ganz vereinzelt kamen ab und zu mal pöbelnde besorgte Rassisten oder Nazi-Checker, bisher ist die Polizei aber regelmäßig vor präsent. Außerdem kommen gelegentlich andersherum von den Thüringer Erstaufnahmeeinrichtungen Geflüchtete in den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, heute waren es 50. Insgesamt sind derzeit ca. 750 Asylsuchende in Wohnungen und Gemeinschaftsunterkünften im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt untergebracht. Details gibt es bei der OTZ. Das entspricht also 0,68% der Bevölkerung im Landkreis. Wer Lust hat, die Neuankömmlinge am Bahnhof Saalfeld zu begrüßen, kann das an einem der drei genannten Tage meistens gegen 15.45 Uhr tun. Die Ankunftszeiten können sich um 1-3 Stunden verspäten. Aktuelle Infos gibt es dann jeweils in der Reiseauskunft auf bahn.de. In der Regel ist es der Sonderzug EC2944 Passau-Saalfeld. Sprachhilfen zum Ausdrucken haben wir hier zusammengestellt. Refugees welcome!

Oktober 29th, 2015 Tags: 0 Kommentare

Flüchtlingen die deutsche Sprache vermitteln – so gehts

sprachelernenViele nach Deutschland geflüchtete Menschen möchten so schnell wie möglich die deutsche Sprache lernen. Wenn ihr sie dabei unterstützen wollt gibt es hier einige Hilfestellungen und hilfreiche Materialien (leider sind einige Dokumente derzeit nicht abrufbar, wir versuchen Ersatz zu finden):

Schnelle Übersetzung

Sprache lernen

Video

Hilfreiches

Gemeinsam üben

Oktober 8th, 2015 Tags: 5 Kommentare

Brand in Saalfelder Flüchtlingsunterkunft, Mann aus Eritrea tot – Brandursache unklar

beulwitzIn Saalfeld-Beulwitz wurde nach einem Brand heute Abend (5.10.) die Leiche eines jungen Mannes aus Eritrea in einer stark verqualmten Wohnung in einer Unterkunft für Flüchtlinge aufgefunden. Brandursache und Todesursache sind bisher noch nicht bekannt. Der MDR berichtet, dass eine Sozialarbeiterin die Feuerwehr alarmiert hatte. Die anderen Flüchtlinge auf der Etage konnten von der Feuerwehr rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Saalfeld Polizei hat am 6. Oktober 2015 eine erste Pressemitteilung veröffentlicht, in der es heißt dass nach bisherigem Stand der Ermittlungen keinerlei Hinweise gibt, die auf ein Einwirken durch Dritte von außerhalb der Gemeinschaftsunterkunft auf die Wohnung, in der der Brand ausgebrochen war, hindeuten. In einer zweiten Pressemitteilung heißt es, dass keine Spuren einer äußeren Gewalteinwirkung am Leichnam erkennbar seien, ein Fremdverschulden werde ausgeschlossen, bisherige Todesursache seien die Folgen einer Rauchgasvergiftung, das Zimmer sei zum Brandzeitpunkt verschlossen gewesen, der Brand wurde durch eine brennbare Flüssigkeit beschleunigt und die Polizei geht bisher von einem Suizid aus. (Foto: Symbolbild einer Flüchtlingsunterkunft in Saalfeld-Beulwitz).

Oktober 5th, 2015 Tags: 0 Kommentare

Buchvorstellung: „Kampf um Kobanê“ mit Ismail Küpeli am 13.11. im Haskala

Layout 1Der Kampf um Kobanê und Rojava ist eine zentrale Auseinandersetzung im Nahen und Mittleren Osten, in der alle relevanten Akteure in der einen oder anderen Weise involviert waren. Kobanê wird weiterhin die politischen Ereignisse in der Region prägen – sowohl die Beziehungen zwischen der Türkei und der PKK als auch den Bürgerkrieg in Syrien. Der Konflikt bietet Anlass, zentrale linke Auseinandersetzungen neu aufzugreifen – wie etwa die Frage nach Gewalt als Mittel der Politik und nach dem Entwurf einer neuen Gesellschaftsordnung. Anders gesagt: Lässt sich eine Revolution durch Krieg verteidigen oder ist eine militärische Auseinandersetzung der Tod für jegliches emanzipatorisches Projekt? Am 13. November 2015 wird der Politikwissenschaftler und Autor Ismail Küpeli im Jugend- und Wahlkreisbüro Haskala sein neues Buch „Kampf um Kobanê“ vorstellen. Der Beginn ist um 18 Uhr. Read the rest of this entry »

September 28th, 2015 Tags: , , 0 Kommentare

Am 2. Oktober in Rudolstadt: Gemeinsam gegen den rassistischen Aufmarsch!

Kein Bock auf Nazis!Für den 2. Oktober mobilisiert die NPD zu einer rassistischen Demonstration nahe der neuen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Rudolstadt um 17 Uhr. Anmelderin ist die NPD-Kreistagsabgeordnete Mandy Meinhardt von der Saalfelder Höhe. Am Folgetag, dem 3. Oktober sind drei Neonazi-Demos 11 Uhr in Jena geplant. Den Nazis nicht die Straße überlassen, Proteste unterstützen – Refugees welcome! Weitere Infos in Kürze.

September 28th, 2015 Tags: , 0 Kommentare

Am 22. Oktober 2015 im Haskala: Workshop zum Thema Kapitalismus / Kritik der politischen Ökonomie

PolOekWas ist eigentlich dieser Kapitalismus? Von dem immer mal wieder gesprochen wird. Diese Wirtschaftsweise, die uns all die vielen Sachen beschert, die wir uns kaufen können, Handys, Laptops. Einen globalen Handel, so dass wir immer billiger reisen können, in die ganze Welt. Aber auch Konkurrenz, alle müssen immer mehr leisten und die Besten sein. Und dann die Produktion, die mit schlechten Arbeitsbedingungen in anderen Ländern oft auf Kosten der Menschen geht oder auf Kosten der Umwelt. Statt im klassischen Vortragsformat wollen wir uns spielerisch der Kritik der politischen Ökonomie widmen um viele Fragen stellen, beantworten und diskutieren zu können. Dazu haben wir eine Referentin von der Arbeitsgruppe Politische Ökonomie (AG PolÖk) vom Jugendbildungsnetzwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung eingeladen. Interessierte sind herzlich zur Veranstaltung am Donnerstag dem 22. Oktober 2015 eingeladen. Ort: Jugend- und Wahlkreisbüro Haskala, Saalstraße 38, 07318 Saalfeld. Eintritt frei. Uhrzeit: 17.30 Uhr bis 19:30 Uhr. Read the rest of this entry »

September 28th, 2015 Tags: , , 0 Kommentare

jungleweek vom 16.-19.9.2015 in Bad Blankenburg

In der Zeit vom 16.-19. September 2015 findet in Bad Blankenburg die nunmehr 7. Kinder- und Jugendwoche Jungleweek auf dem Marktplatz statt. Infos zum Programm und Anmeldungen für Workshops gibt es unter www.jungleweek.de

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September 15th, 2015 Tags: 0 Kommentare

Flüchtlinge unterstützen in Thüringen und im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

refugeeswelcomWie Flüchtlingen in Thüringen helfen? Auf der Facebook– und auf der Twitterseite von „Thüringen hilft: refugees welcome“ werden Spenden und Hilfsangebote koordiniert. Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gibt es derzeit folgenden Bedarf:

– Kühlschränke mit Gefrierfach
– Herde oder Kochplatten
– Wasserkocher
– Kaffeemaschinen
– große Töpfe und Pfannen
– Handtücher, Bettwäsche
– Autokindersitze aller Größen (Für den Transport der Kinder durch Mitarbeiter des Landkreises – die Asylbewerber haben keine Autos)
– Kinderwagen, Buggys
– Schulsachen für Kinder (Malbedarf, Schulranzen, Federmäppchen)
– Sportsachen für Kinder
– Babybedarf – Erstausstattung, Strampler, Puder, Schnuller, Windeln, Babynahrung (Gläschen ohne Schweinefleischanteile, Brei zum Anrühren)
– Kaffee, Tee

– Bitte keine Möbel, Gläser oder Geschirr.

Ansprechpartner und Annahmestellen sind die Gemeinschaftsunterkunft Saalfeld Tel.: (0 36 71) 5 27 48 88 sowie die Gemeinschaftsunterkunft Rudolstadt Tel :(0 36 72) 4 88 96 21, jeweils bis 16 Uhr und ab 18 Uhr. Auch die Diakoniestiftung Weimar-Bad Lobendstein nimmt in Saalfeld in der Brudergasse 11 und 16 Spenden entgegen sowie in Rudolstadt im Kirchhof 3. Informationen gibt es auch bei der OTZ und beim MDR. Wer helfen möchte Flüchtlingen die deutsche Sprache beizubringen, sie bei Behördengängen zu unterstützen oder gemeinsame Freizeitaktivitäten zu gestalten, kann sich auch bei der Initiative „Neue Nachbarn Rudolstadt (Neue-Nachbarn-Rudolstadt AT gmx.de) oder dem Grenzenlos Verein für Menschenrechte melden. Auch das Vice Magazin hat Tipps gesammelt: „Wie du Flüchtlingen helfen kannst, ohne dich zum Trottel zu machen„.

September 10th, 2015 Tags: , , 0 Kommentare

5. September 2015: Ankunft von 569 Flüchtlingen am Saalfelder Bahnhof

Ein weiteres Video von thueringen112.de gibt es hier.

September 10th, 2015 Tags: , 0 Kommentare

Podiumsveranstaltung am 31. August: „Der 1. Mai in Saalfeld und seine Folgen“

podiumkopfAm 31. August veranstaltet das Bündnis „Zivilcourage und Menschenrechte“ in Saalfeld eine öffentliche Podiumsveranstaltung über den Naziaufmarsch am 1. Mai 2015 in Saalfeld, die Proteste und die Folgen! Damals war einiges schief gelaufen und es gab teilweise Schwerverletzte, die Polizei ermittelt inzwischen gegen Neonazis aus mehreren Bundesländern. Die äußerst rechte Partei „Der Dritte Weg“ gründete danach einen eigenen Stützpunkt im Raum Saalfeld und setzt ihre Aktivitäten fort. Es gibt weiterhin viele offene Fragen, z.B. warum Neonazis teilweise unbegleitet durch die Stadt marodieren konnten, wie die Sicherheit von Protestierenden gewährleistet werden kann und welche Strategien Zivilgesellschaft, Politik und Sicherheitsbehörden aus den Erfahrungen vom 1. Mai für die Zukunft entwickeln.

Beginn 18 Uhr im Bürger und Behördenhaus, Markt 6 (Großer Saal). Auf dem Podium:

• Hans-Peter Goltz, Polizeidirektor der Landespolizeidirektion Thüringen
• Matthias Quent, Soziologe der FSU Jena und Augenzeugen der
Neonazi-Gewalt am 1. Mai
• Marko Wolfram, Landrat vom Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
• Thomas Endter, Anmelder der Demonstration „Saalfeld stellt sich quer“
• Dirk Löther, Leiter der Landespolizeidirektion Saalfeld
• Katharina König, Landtagsabgeordnete (Die Linke), Anmelderin der
Spontan-Kundgebung am Heinrich-Böll-Gymnasium
• Ein Vertreter der Versammlungsbehörde vom Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
• Kristin Pietrzyk, Anwältin für Versammlungsrecht, vertritt Opfer der Neonazi-Gewalt am 1. Mai in Saalfeld

Informationen gibt es auch unter www.zumsaru.de

August 21st, 2015 Tags: , , , , 0 Kommentare

Scheckübergabe an Theaterverein Reaktionsraum e.V.

scheckuebergabereaktionsraumEnde Juli 2015 hat Katharina König einen Scheck der Alterantive 54 in Höhe von 400 € an das Theaterprojekt „Reaktionsraum e.V.“ übergeben. Jedes Jahr organisiert die Gruppe ein Sommertheater, welches diesmal unter dem Titel „Lysistrata 2015“ auf mehreren Thüringer Burgen und Schlössern in den Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla-Kreis stattfand. Die OTZ berichtete hier. Im Verein Alternative 54 werden die automatischen Erhöhungen der Abgeordneten-Diäten des Thüringer Landtages an die Fraktion DIE LINKE gebündelt und an soziale, kulturelle und ehrenamtliche Vereine sowie Jugendprojekte weitergegeben.

August 10th, 2015 Tags: , 0 Kommentare