<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>HASKALA - JUGEND- UND WAHLKREISBÜRO KATHARINA KÖNIG, MdL &#187; Presse</title>
	<atom:link href="http://haskala.de/tag/presse/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://haskala.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Feb 2012 16:06:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Stalking im Staatsauftrag</title>
		<link>http://haskala.de/2012/01/23/stalking-im-staatsauftrag/</link>
		<comments>http://haskala.de/2012/01/23/stalking-im-staatsauftrag/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haskala.de/?p=4308</guid>
		<description><![CDATA[Mindestens 27 Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion werden vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Das ist mehr als ein Drittel der Fraktion. Dazu kommen – offiziell – noch elf Fraktionsmitglieder der Linkspartei in verschiedenen Landtagen. Das Muster, nach dem diese einzigartige Spitzelei funktioniert, ist schwer nachvollziehbar. Der Thüringer Linksfraktionschef Bodo Ramelow, dessen Klage gegen seine Beobachtung derzeit beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4311" style="margin: 5px;" title="440x270-akte-die-linke" src="http://haskala.de/wp-content/uploads/2012/01/440x270-akte-die-linke.jpg" alt="" width="208" height="127" />Mindestens 27 Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion werden vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Das ist mehr als ein Drittel der Fraktion. Dazu kommen – offiziell – noch elf Fraktionsmitglieder der Linkspartei in verschiedenen Landtagen. Das Muster, nach dem diese einzigartige Spitzelei funktioniert, ist schwer nachvollziehbar. Der Thüringer Linksfraktionschef Bodo Ramelow, dessen Klage gegen seine Beobachtung derzeit beim Bundesverfassungsgericht liegt, hält die offiziellen Angaben für eine Verharmlosung. Beim Bundesamt für Verfassungsschutz seien alleine mit der »Bearbeitung der Partei DIE LINKE« 7 Mitarbeiter beschäftigt.  Jährlicher Kostenpunkt für das Personal: rund 390 000 Euro.</p>
<p><span id="more-4308"></span></p>
<div>
<h3>Stalking im Staatsauftrag</h3>
<h4>Verfassungsschutz bespitzelt Abgeordnete der LINKEN</h4>
<div>
<p><em>Von René Heilig</em></p>
<p><strong>Mindestens 27 Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion werden vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) beobachtet. Das ist mehr als ein Drittel der Fraktion. Dazu kommen – offiziell – noch elf Fraktionsmitglieder der Linkspartei in verschiedenen Landtagen.</strong></p>
<p>Im Visier der Geheimdienstler ist ein Gutteil der Führungscrew der Bundestagslinksfraktion: der Vorsitzende Gregor Gysi, seine erste Stellvertreterin Sahra Wagenknecht, die Mitglieder des Fraktionsvorstands Dietmar Bartsch und Jan Korte sowie die Parlamentarische Geschäftsführerin Dagmar Enkelmann. Auch vor der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau, machen die dem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) unterstehenden Agenten nicht halt.</p>
<p>Beobachtet werden die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales, Katja Kipping, und das Mitglied im Vertrauensgremium des Bundestages, Steffen Bockhahn. Selbst Fraktionsmitglieder, die mit dem Bereich Gesundheit oder der Situation in Ostdeutschland betraut sind, stehen auf der Verdachtsliste.</p>
<p>Das Muster, nach dem diese einzigartige Spitzelei funktioniert, ist schwer nachvollziehbar. Während die Bundesvorsitzende Gesine Lötzsch nebst Stellvertreterin Halina Wawzyniak verdächtig ist, ist es der Ko-Vorsitzende Klaus Ernst offenbar nicht – oder noch nicht. Gleiche Unlogik gilt für die fraktionelle Stellvertreterebene. Das legt den Verdacht nahe, dass den »Kalten Kriegern« in Köln – dort hat der Geheimdienst sein Hauptquartier – auch 20 Jahre nach der staatlichen Einheit Ostbiografien in der Regel verdächtiger sind als westdeutsche Lebensläufe.</p>
<p>Jan Korte, der sich als Mitglied des Innenausschusses beharrlich um die Aufarbeitung der Naziherkunft des BND kümmert und jüngst dessen Verschwendungswahn beim Bau der neuen Geheimdienstzentrale in Berlin angeprangert hat, hält die »staatliche Stalkerei, dieses permanente Auskundschaften von frei gewählten Abgeordneten« nicht nur für einen »undemokratischen Akt« sondern auch für eine »Frechheit gegenüber meinen Wählerinnen und Wählern im Wahlkreis Anhalt«. Er, der als Parlamentarier die Sicherheitsbehörden kontrollieren soll, wird von ihnen kontrolliert. Gleiches gilt für Stefan Bockhahn. Als Mitglied im Vertrauensgremium soll er die Haushalte der Geheimdienste überwachen – und wird überwacht. Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat Ende vergangenen Jahres festgestellt, dass »aufgrund der besonderen Aufgabenstellung des Vertrauensgremiums (…) nur ganz außergewöhnliche Umstände die Beobachtung eines Mitglieds (…) rechtfertigen«.</p>
<p>Der Thüringer Linksfraktionschef Bodo Ramelow, dessen Klage gegen seine Beobachtung derzeit beim Bundesverfassungsgericht liegt, hält die offiziellen Angaben für eine Verharmlosung. Bereits 2006 sei auf Anfrage mitgeteilt worden, dass alle Bundestagsabgeordneten der LINKEN erfasst seien.</p>
<p>Das BfV wiegelt ab. Die Abgeordneten würden nicht nicht »überwacht«, sondern »beobachtet«. Dabei setze der Geheimdienst keine »nachrichtendienstlichen Mittel« ein. Der »Spiegel« verweist auf eine Aufstellung des Bundesinnenministeriums vom 4. Januar 2012, laut der im BfV sieben Mitarbeiter mit der »Bearbeitung der Partei DIE LINKE« beschäftigt sind. Jährlicher Kostenpunkt für das Personal: rund 390 000 Euro.</p>
<p><strong>Neues Deutschland,</strong> 23. Januar 2012</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haskala.de/2012/01/23/stalking-im-staatsauftrag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Podiumsdiskussion am 5. Dezember in Jena / 20 Uhr</title>
		<link>http://haskala.de/2011/12/05/podiumsdiskussion-am-5-dezember-in-jena-20-uhr/</link>
		<comments>http://haskala.de/2011/12/05/podiumsdiskussion-am-5-dezember-in-jena-20-uhr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 17:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina König]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haskala.de/?p=4164</guid>
		<description><![CDATA[Am Montagabend wird im Jenaer Theaterhaus eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Zorniger Engel debattiert“ stattfinden. Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter, Katharina König, der Winzerlaer Streetworker „Kaktus“ und Andere werden mit dem aspekte-Redaktionsleiter Christhard Läpple über die Auswirkungen des ZDF-Beitrags mit dem Autor  Steven Uhly vom vergangenen Freitag sprechen. Die Stadt Jena war darin unter anderem als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-4165 alignleft" style="margin: 5px;" title="uhly_diskussion" src="http://haskala.de/wp-content/uploads/2011/12/uhly_diskussion.jpeg" alt="" width="207" height="115" />Am Montagabend wird im Jenaer Theaterhaus eine  Podiumsdiskussion mit dem Titel „<a href="http://www.theaterhaus-jena.de/zorniger-engel-debattiert-angstzone-jena-wie-braun-ist-jena-wirklich-podiumsdiskussion/" target="_blank">Zorniger Engel debattiert</a>“ stattfinden. Jenas Oberbürgermeister  Albrecht Schröter, Katharina König, der Winzerlaer Streetworker  „Kaktus“ und Andere werden mit dem aspekte-Redaktionsleiter  Christhard Läpple über die Auswirkungen des <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1496690/Extreme-Gewaltbereitschaft" target="_blank">ZDF-Beitrags mit dem Autor  Steven Uhly</a> vom  vergangenen Freitag sprechen. Die Stadt Jena war darin unter anderem  als „Teil der ostdeutschen Angstzone“ bezeichnet worden. Beginn ab 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr. Die Veranstaltung wurde von JenaTV aufgezeichnet und kann <a href="http://www.jenatv.de/sendungen/sondersendungen.html" target="_blank">hier</a> angeschaut werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haskala.de/2011/12/05/podiumsdiskussion-am-5-dezember-in-jena-20-uhr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview Jungle World: &#8220;Wo war damals der Aufschrei?&#8221;</title>
		<link>http://haskala.de/2011/12/05/interview-in-der-jungle-world-wo-war-damals-der-aufschrei/</link>
		<comments>http://haskala.de/2011/12/05/interview-in-der-jungle-world-wo-war-damals-der-aufschrei/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 17:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina König]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenfeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haskala.de/?p=4168</guid>
		<description><![CDATA[Katharina König ist seit 2009 Abgeordnete der Linkspartei im Thüringer Landtag und antifapolitische Sprecherin der Partei. Im Juli 2010 hatte eine Gruppe Neonazis einen Anschlag auf sie geplant. Die Verdächtigen wurden vorübergehend festgenommen. Ein weiteres Mal festgenommen wurden sie wenig später, als sie von einem Kameradschaftsabend in Zschadraß kamen, auf dem, wie die sächsische Staatsregierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4169" style="margin: 5px;" title="logo_jungleworld" src="http://haskala.de/wp-content/uploads/2011/12/logo_jungleworld.jpeg" alt="" width="296" height="61" />Katharina König ist seit 2009 Abgeordnete der Linkspartei im Thüringer  Landtag und antifapolitische Sprecherin der Partei. Im Juli 2010 hatte  eine Gruppe Neonazis einen Anschlag auf sie geplant. Die Verdächtigen  wurden vorübergehend festgenommen. Ein weiteres Mal festgenommen wurden  sie wenig später, als sie von einem Kameradschaftsabend in Zschadraß  kamen, auf dem, wie die sächsische Staatsregierung auf eine Kleine  Anfrage der »Linken« erklärte, der Chef der in den siebziger und  achtziger Jahren aktiven »Wehrsportgruppe Hoffmann«, Karl-Heinz Hoffman,  aufgetreten war. Die Staatsanwaltschaft Gera leitete Ermittlungen ein  und sprach von einer militanten »rechtsextremen Zelle«. Verhaftet wurde  niemand. Ein Interview der linken Wochenzeitschrift Jungle World mit Katharina König.</p>
<p><span id="more-4168"></span></p>
<p><strong>Sie sind schon seit Anfang der neunziger Jahre aktiv im Kampf  gegen die Nazi-Szene in Jena, aus der auch die mindestens drei Personen  stammen, die sich als »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU)  organisierten. Wie sah die Situation damals aus?</strong></p>
<p>Es war damals in Jena nicht viel anders als in vielen anderen  ostdeutschen Städten. Es gab Stadtteile, in denen konnte man sich nicht  frei bewegen, wenn man irgendwie links-alternativ aussah oder das  Aussehen auch nur so gedeutet wurde. Die Nazis veranstalteten  regelrechte Hetzjagden.</p>
<p><strong>Was war für Sie der Anlass, selbst aktiv zu werden – die persönliche Betroffenheit als potentielles Opfer der Nazis?</strong></p>
<p>Ich glaube nicht, denn ich bin erst relativ spät »Opfer« geworden,  erst 1993. Damals, ich war 15, bin ich von vier Leuten nach einem  Fußballspiel abgefangen worden. Zwei hielten mich fest und eine mir  namentlich bekannte Frau hat dann mehrfach auf mich eingetreten. Erst in  die Magengrube, dann, als ich schon am Boden lag, auf den Kopf. Die  Bürger sind einfach vorbei gelaufen. Ich musste dann mit Kopf- und  Bauchverletzungen ins Krankenhaus. Für mich war das Engagement aber  schon vorher sehr wichtig. Bei der Jungen Gemeinde Stadtmitte habe ich  mitbekommen, wie häufig Leute von Nazis verfolgt und angegriffen worden  sind.</p>
<p><strong>2010 hatten Neonazis einen Anschlag auf Sie geplant, der offenbar von der Polizei verhindert wurde.</strong></p>
<p>Ich erfuhr davon durch den Anruf eines Journalisten. Er erzählte mir,  dass vier Neonazis in einem Auto angehalten worden seien, die mit  Brandsätzen auf dem Weg nach Saalfeld waren, um dort mutmaßlich ein auch  von mir häufig genutztes Fahrzeug in Brand zu stecken. Mir ist aber  wichtig festzustellen, dass Flüchtlinge, linke Jugendliche oder Antifas  tatsächlich einer viel größeren Gefahr ausgesetzt sind als eine  Abgeord­nete.</p>
<p><strong>Eine Bekannte von Ihnen ist in den neunziger Jahren körperlich von  Beate Zschäpe angegriffen worden, die inzwischen als mutmaßliches  Mitglied des NSU in Haft sitzt.</strong></p>
<p>Ja, das passierte auf dem Jenaer Weihnachtsmarkt. Meine Bekannte  wurde dabei am Fuß schwer verletzt. Entscheidend ist dabei der  politische Hintergrund. Die haben das ja nicht gemacht, weil die einfach  besonders gewalttätig sind. Die wollten Menschen einschüchtern und eine  Veränderung der Jugendkultur erreichen.</p>
<p><strong>Wie ist die Situation in Jena heute?</strong></p>
<p>Anfang 2000 begann die Kampagne »Thüringen tolerant«, und auf einmal  hatten alle eine Sensibilität für das, was bereits zwölf Jahre lang  stattfand, und merkten: Ja, hier gibt es Neonazis und hier gibt es ein  Problem. Der Vorteil in Jena war, dass es schon sehr lange verschiedene  gesellschaftliche Gruppen gab und gibt, die gegen Rechts aktiv sind.</p>
<p><strong>Besteht bei der Debatte über den NSU nicht die Gefahr, dass der gesellschaftliche Hintergrund ausgeblendet wird?</strong></p>
<p>Was überall in den Medien vernachlässigt wird, ist die Einstellung  der Bevölkerung, wie sie etwa in den offiziellen Studien der  thüringischen Landesregierung jedes Jahr aufs Neue zum Ausdruck kommt.  Demnach verteten in Thüringen etwa 20 Prozent der Bevölkerung  antisemitische und über 50 Prozent rassistische Einstellungen. Das ist  der Resonanzboden, auf den die Neonazis treffen. In den neunziger Jahren  gehörte ein offen geäußerter Rassismus gegenüber Flüchtlingen und  Menschen anderer Hautfarbe zur Tagesordnung. Nur vor diesem Hintergrund  konnten die Morde und Pogrome von Hoyerswerda, Rostock, Solingen und  Mölln stattfinden. Das ist auch eine Grundlage für das Vorgehen von  Neonazis heute. Darum reicht es auch nicht aus, jetzt nach einem neuen  NPD-Verbotsverfahren zu schreien oder eine zentrale Datenbank für  Neonazis zu fordern.</p>
<p><strong>An welche konkreten Maßnahmen denken Sie?</strong></p>
<p>Zuallererst muss die »Extremismusklausel« weg. Außerdem sollten die  Projekte gegen »Linksextremismus« eingestampft werden. Vor allem muss  die Antifa endlich ernst genommen werden. Seit 1990 listet die Antifa  akribisch die Umtriebe der Neonazis auf: Wann von wem gegen wen es  welche Überfälle gab und wie sie zusammenhängen – das alles wurde  dokumentiert, aber nicht öffentlich zur Kenntnis genommen. Was plötzlich  wahrgenommen wird, sind diese zehn Todesschüsse. Es ist ja nicht so,  dass jenseits des NSU nichts passiert wäre. Es gab über 150 Morde durch  Rechte seit 1990. Ja, die Taten, über die jetzt diskutiert wird, waren  besonders kaltblütig. Aber wo ist denn sonst der Unterschied? Ich finde  es gut und richtig, dass es jetzt Erschrecken und Empörung gibt über die  zehn Morde, aber ich frage mich einfach, wo war der Aufschrei bei all  den anderen Todesopfern?</p>
<p><strong>Was denken Sie über die jüngsten Reaktionen der Bundesregierung?</strong></p>
<p>Ich finde die jetzt kursierenden und angebotenen Maßnahmen komplett  falsch und auch nicht angemessen. Nach gerade mal einer Woche kommen die  ersten Vorschläge mit Datenbanken, nationalen Abwehrzentren oder  Vorratsdatenspeicherung. Letztlich versucht die Bundesregierung jetzt,  lange vorher geplante Vorhaben durchzudrücken, für die man diese  schlimmen Morde funktionalisiert. In den kommenden Monaten wird es  sicherlich eine größere Aufmerksamkeit für die Problematik geben, aber  das wird wieder abflachen. Für entscheidende Veränderungen bräuchte es  einen tiefgreifenden Bewusstseinswandel, die Veränderung konkreter  Alltagssituationen. Auch auf politischer Ebene müsste sich vieles  ändern. Wenn ich beispielsweise sehe, dass in Thüringen Neonazis  Wirtschaftsfördergelder bekommen, weil der Verfassungsschutz nicht  kapiert oder entsprechende Stellen nicht darüber informiert, um wen es  sich da handelt, oder dass die Landesregierung ein Schloss an einen  rechten Verein verkauft, in dem dann das nächste Neonazi-Zentrum in  Thüringen entstehen kann – da kann man der Landesregierung nur sagen,  die soll mal ihre Augen aufmachen! Und wenn sie keine Ahnung hat, soll  sie die Antifa fragen.</p>
<p><strong>Angesichts der Rolle der Verfassungsschutzbehörden werden Forderungen lauter, diese Ämter abzuschaffen.</strong></p>
<p>Das steht ja auch im neuen Grundsatzprogramm der Linkspartei: »Wir  wollen die Geheimdienste abschaffen.« Es ist schon lange klar, dass der  Verfassungsschutz mit seinen Methoden überhaupt nicht in der Lage ist,  eine solche Situation zu erkennen und zu verhindern. Im Gegenteil, so  wie er arbeitet, hilft er noch dabei, dass sich derartige  Neonazi-Strukturen entwickeln können. Tino Brandt etwa, der Führer des  »Thüringer Heimatschutzes«, aus dem auch die drei bislang bekannten  Mitglieder des NSU hervorgingen, hat 200 000 D-Mark bekommen, um  Informationen zu liefern. Dieses Geld hat er fast komplett in die  Neonazi-Strukturen gesteckt. Mit einer Auflösung des Verfassungsschutzes  wären sofort genügend Gelder für sinnvolle Projekte gegen Neonazismus,  Rassismus und Antisemitismus frei.</p>
<p><em>Interview: André Anchuelo, publiziert unter: <a href="http://jungle-world.com/artikel/2011/47/44376.html" target="_blank"> http://jungle-world.com/artikel/2011/47/44376.html</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haskala.de/2011/12/05/interview-in-der-jungle-world-wo-war-damals-der-aufschrei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Katharina ueber Jenaer Naziszene und Alltagsrassismus</title>
		<link>http://haskala.de/2011/12/05/katharina-uber-die-jenaer-naziszene-und-alltagsrassismus/</link>
		<comments>http://haskala.de/2011/12/05/katharina-uber-die-jenaer-naziszene-und-alltagsrassismus/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 17:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina König]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haskala.de/?p=4170</guid>
		<description><![CDATA[Die »Debatte« um den rechtsextremen Terror steuert schnell auf vermeintliche gesetzliche Lösungen zu: Verbot der NPD und Schaffung einer neuen zentralen Datei für Rechtsextremisten. Doch wie stichhaltig lässt sich die Partei tatsächlich mit dem Terror-Trio in Verbindung bringen? Und wäre so das Rassismus-Problem gelöst? Die Jenaer Landtagsabgeordnete Katharina König, intime Kennerin der Szene, hat Zweifel: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4171" style="margin: 5px;" title="logo_neues_deutschland" src="http://haskala.de/wp-content/uploads/2011/12/logo_neues_deutschland.jpg" alt="" width="123" height="67" />Die »Debatte« um den rechtsextremen Terror steuert schnell auf  vermeintliche gesetzliche Lösungen zu: Verbot der NPD und Schaffung  einer neuen zentralen Datei für Rechtsextremisten. Doch wie stichhaltig  lässt sich die Partei tatsächlich mit dem Terror-Trio in Verbindung  bringen? Und wäre so das Rassismus-Problem gelöst? Die Jenaer  Landtagsabgeordnete Katharina König, intime Kennerin der Szene, hat  Zweifel: Das Problem liege in den 56 Prozent der Thüringer, die  Deutschland für »überfremdet« halten. Ein Interview mit der Tageszeitung &#8220;Neues Deutschland&#8221;.</p>
<p><span id="more-4170"></span></p>
<p><strong>nd: Frau König, in Jena herrscht Aufregung über die ZDF-Sendung  »Aspekte«. Diese habe die Stadt beleidigt, indem sie sie als rassistisch  dargestellt habe. Haben Sie die Resolution auch unterzeichnet?</strong><br />
König:  Das werde ich ganz bestimmt nicht tun. Ich halte es für anmaßend, dass  sich jetzt 4000 Leute um den Ruf der Stadt sorgen, während sich bei der  Demonstration für die Opfer vor einigen Tagen gerade mal 300 haben  blicken lassen. Vielleicht war der Beitrag unglücklich, aber er stellt  die richtigen Fragen. Nach jüngsten Zahlen denken 56 Prozent der  Thüringer, Deutschland sei »überfremdet«. Das ist das Problem. Da müssen  wir ran, statt Medien zu beschimpfen.</p>
<p><strong>Sie haben die drei vom »NSU« in ihrer Jugend persönlich gekannt,  sind von ihnen drangsaliert worden. Hätten Sie dem Trio etwas Derartiges  zugetraut?</strong><br />
Eine solche Kaltblütigkeit traut man wohl niemand zu.  Das hat mich schon geschockt. Andererseits waren es, ohne zynisch  klingen zu wollen, nur zehn Tote mehr. Zusätzlich zu den mehr als 150,  für deren Leben sich doch keiner der Politiker, die sich jetzt  profilieren, sonderlich interessiert hat. Man sieht das ja schon daran,  dass die Regierung nicht einmal eine halbwegs korrekte Zählung der  Todesopfer rechtsradikaler Gewalt auf die Reihe bringt. Stattdessen  verwendet der Staat weiterhin viel seiner Energie in dem Bereich darauf,  linke antifaschistische Jugendgruppen zu bespitzeln und zu verfolgen.</p>
<p><strong>Um das Jahr 2000 gab es die letzte große Empörungswelle über  rechtsradikale Gewalt, damals war einer der Auslöser der Anschlag auf  die Düsseldorfer Synagoge. Ist der seinerzeit so genannte Aufstand der  Anständigen versandet?</strong><br />
Hier im Land hat sich die Naziszene seit  2000 stark verändert, mit dem »Aufstand« hatte das aber wenig zu tun.  Die Neonazis haben sich nach dem Muster »Kampf um die Köpfe, die Straßen  und Parlamente« organisatorisch ausdifferenziert. Das bringt mit sich,  dass die Rechtsradikalen sich in der Öffentlichkeit etwas zurückhalten.  Ab 1999/2000 sind in Jena, das ja der Gründungsort der deutschen  Burschenschaften ist, auch verstärkt rechtsextreme Studentenverbindungen  wie die »Normannia« aufgetreten. Die Nazis versuchen so, sich zu  »normalisieren«.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Verquickung der Szene mit dem Verfassungsschutz?</strong><br />
Soweit  man das schon sagen kann, hat sich der VS zumindest ungeschickt  angestellt. Seine Spitzen-V-Leute haben ein doppeltes Spiel getrieben,  Spitzel-Löhne in die Szene gesteckt. Es war in den 1990ern ein offenes  Geheimnis in Thüringen, dass der VS in den ganzen Nazi-Gruppen sitzt.  Trotzdem konnten diese weitermachen wie gewohnt. Auch das Gros der  V-Leute in der NPD hat nichts Bedeutendes zu Tage gefördert. Da stellt  man sich schon Fragen.</p>
<p><strong>Nun rast die Politik auf eine »Lösung« zu: NPD-Verbot und zentrale Nazi-Datei &#8230;</strong><br />
&#8230;  und verfehlt damit schon wieder das Ziel. Für ein NPD-Verbot spricht  nach meiner persönlichen Meinung zwar der Verlust der Gelder, zu dem es  dann kommen würde. Die »Meinungen« aber, die erwähnten 56 Prozent  Überfremdungstheoretiker, die antisemitischen Einstellungen werden nicht  berührt. Gewissermaßen hat die NPD auch den Vorteil, dass die Union  nicht »alles sagen« kann, solange es eine Partei rechts von ihr gibt.  Insofern könnte ein NPD-Verbot die unselige Wirkung haben, den  Alltagsrassismus noch tiefer einzuschleifen. Weil dann die CDU diese  Sentimente bedienen würde, wenn auch etwas weniger unappetitlich. Und  eine neue Datei hätte die Morde auch nicht allein aufgeklärt. Hier geht  es auch darum, eine offene und freiheitliche Gesellschaft zu  verteidigen.</p>
<p><strong>Was sollten stattdessen für Konsequenzen gezogen werden?</strong><br />
Die  Bundesfamilienministerin muss die »Extremismusklausel« zurücknehmen.  Zivilgesellschaftliche Projekte müssen wieder angemessen gefördert  werden. Der VS muss die Verfolgung der linken Gegenkräfte einstellen.  Und vor Ort müssen sich Politik und »Mitte der Gesellschaft« selbst  befragen.</p>
<p><strong>Wie meinen Sie das?</strong><br />
Heute ist in Jena ein Konzert gegen  Rechts mit Udo Lindenberg. Reden sollten nur die Ministerpräsidentin,  Sigmar Gabriel und Jürgen Trittin. Die LINKE, die einzige Partei im  Land, die immer dagegengehalten hat, sollte außen vor bleiben. So  instrumentell wird mit dem Problem umgegangen. Das Land hat jüngst den  Beschluss der Stadt Jena kassiert, Asylbewerber dezentral unterzubringen  &#8211; es sollen wieder Lager sein. Auch so etwas gehört ja zum Thema. Und  an die Bürger: Nächstes Jahr, wenn über diese neue Asyl-Unterkunft  verhandelt wird, wird sich zeigen, wie weltoffen Jena tatsächlich ist.</p>
<p><em><a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/212458.es-wird-sich-zeigen-wie-offen-jena-ist.html" target="_blank">Interview</a>: Velten Schäfer</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haskala.de/2011/12/05/katharina-uber-die-jenaer-naziszene-und-alltagsrassismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Polizistenmord fuehrt zu Nazi-Bombenbauern aus Jena</title>
		<link>http://haskala.de/2011/11/08/polizistenmord-heilbronn-fuehrt-zu-nazi-bombenbauern-aus-jena/</link>
		<comments>http://haskala.de/2011/11/08/polizistenmord-heilbronn-fuehrt-zu-nazi-bombenbauern-aus-jena/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 09:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haskala.de/?p=4096</guid>
		<description><![CDATA[Renner (Die Linke): Polizistenmord von Heilbronn führt zu Neonazi-Bombenbauern aus Jena Erfurt/Jena. Nach der Fraktion Die Linke vorliegenden Informationen handelt es sich bei den Heilbronner Polizisten-Mördern um drei Neonazis, die 1998 untergetaucht waren, nachdem in Jena eine Bombenwerkstatt ausgehoben wurde, so Martina Renner, stellvertretende Vorsitzende und Innenpolitikerin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Frau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Renner (Die Linke): Polizistenmord von Heilbronn führt zu Neonazi-Bombenbauern aus Jena</p>
<p>Erfurt/Jena. Nach der Fraktion Die Linke vorliegenden Informationen handelt es sich bei den Heilbronner Polizisten-Mördern um drei Neonazis, die 1998 untergetaucht waren, nachdem in Jena eine Bombenwerkstatt ausgehoben wurde, so Martina Renner, stellvertretende Vorsitzende und Innenpolitikerin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag. Frau Renner erwartet zusammen mit ihren sächsischen Kollegen Informationen darüber, wieso sich die drei kriminellen Neonazis mehrere Jahre lang in Zwickau unbemerkt aufgehalten haben und welche Kontakte heute zur rechtsextremen Szene, insbesondere zu den Strukturen des neonazistischen Freien Netzes, bestehen.<br />
<span id="more-4096"></span>Anfang 1998 hatte die Polizei in einer Jenaer Garage vier funktionsfähige Rohrbomben mit erheblicher Sprengkraft gefunden. Seitdem waren zwei Männer und eine Frau aus der Jenaer Neonaziszene auf der Flucht. 2003 wurden die Verfahren wegen Verjährung eingestellt. Der Fraktionschef der Thüringer Linken, Bodo Ramelow, hatte damals schon von einem fatalen Signal gesprochen. “Diese Einschätzung hat sich jetzt bewahrheitet, nachdem bekannt ist, dass die drei Personen mit neonazistischem Hintergrund eine Polizistin in Heilbronn 2007 ermordet haben und für mehrere Banküberfälle verantwortlich sind”, sagt die Landtagsabgeordnete.</p>
<p>Angesichts der Vorgeschichte der Täter verlangt Frau Renner Informationen darüber, inwieweit die Kriminellen Verbindungen zur Neonaziszene im Vogtland und in Jena, insbesondere zu den dortigen Freien-Netz-Strukturen, hatten. Dies auch vor dem Hintergrund, da Rechtsextremismus-Experten davon ausgehen, dass es in den Strukturen des Freien Netzes Bestrebungen gibt, sich Waffen zu besorgen und mit Sprengstoffattentaten für die neofaschistischen Ziele gewaltsam vorzugehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haskala.de/2011/11/08/polizistenmord-heilbronn-fuehrt-zu-nazi-bombenbauern-aus-jena/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>LINKE fordert Konsequenzen beim Verfassungsschutz</title>
		<link>http://haskala.de/2011/11/07/linke-fordert-konsequenzen-beim-verfassungsschutz/</link>
		<comments>http://haskala.de/2011/11/07/linke-fordert-konsequenzen-beim-verfassungsschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 10:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haskala.de/?p=4093</guid>
		<description><![CDATA[DIE LINKE fordert Konsequenzen nach Serie von Schlappen des Verfassungsschutzes Angesichts der vielen Pleiten und Pannen beim Verfassungsschutz in diesem Jahr resümiert Martina Renner, stellvertretende Vorsitzende und Innenpolitikerin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: &#8220;Das Maß ist voll!&#8221;. Diese Behörde, die sich gern als Frühwarnsystem bezeichne, habe in mehreren gravierenden Fällen und in immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DIE LINKE fordert Konsequenzen nach Serie von Schlappen des Verfassungsschutzes</strong></p>
<p><strong>Angesichts  der vielen Pleiten und Pannen beim Verfassungsschutz in diesem Jahr  resümiert Martina Renner, stellvertretende Vorsitzende und  Innenpolitikerin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: &#8220;Das Maß  ist voll!&#8221;.</strong></p>
<p>Diese  Behörde, die sich gern als Frühwarnsystem bezeichne, habe in mehreren  gravierenden Fällen und in immer kürzerer zeitlicher Abfolge Behörden,  Entscheidungsträger und Gesellschaft im Stich gelassen. Angefangen bei  der Förderung eines NPD-Funktionärs durch die GFAW, zu der die  Geheimbehörde auf Nachfrage ein halbes Jahr keine Stellung bezog, über  die Nichtkenntnis oder Nichtinformation des Finanzministeriums und der  betroffenen Kommune zum Kauf einer Landesliegenschaft durch ein Mitglied  eines rechtsextremen Vereins, dann die Unkenntnis zur Unterbringung der  Einsatzkräfte des Bundeskriminalamtes in einem Nazihotel und zuletzt  die nun offensichtlich fahrlässige Beschwichtigung der nazistischen  Struktur &#8220;Freies Netz&#8221;, die im Verfassungsschutzbericht 2010 als  &#8220;Internetplattform&#8221; beschrieben wird, deren &#8220;Betätigungsfeld  hauptsächlich in der Berichterstattung im Internet lag&#8221;.</p>
<p><span id="more-4093"></span></p>
<p>Die  Öffentlichkeit und die Behörden, die vielen Bürgerinnen und Bürger, die  sich gegen Rechtsextremismus engagieren, brauchen eine effektive,  wirksame und transparent tätige Informations- und Dokumentationsstelle,  die rechtzeitig, umfassend und qualifiziert über Gefährdungen der  Demokratie und über Entwicklungen des Neonazismus berichtet. Unabhängig  davon sei es an der Zeit, &#8220;dass für das katastrophale Wirken des  Landesamtes der Präsident die Konsequenzen zieht und seinen Hut nimmt&#8221;,  fordert Frau Renner. Vom NPD-Verbotsverfahren, über Pößneck, nach Bad  Langensalza, Guthmannshausen, Kirchheim und jetzt die unsägliche  Verharmlosung der &#8220;Freien Netz&#8221;-Strukturen, all das steht für große  Unkenntnis, Untätigkeit und Desinformation in der Arbeit des  Verfassungsschutzes. Dieses Scheitern begründet unsere  Rücktrittsforderung&#8221;, so Frau Renner abschließend.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haskala.de/2011/11/07/linke-fordert-konsequenzen-beim-verfassungsschutz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>OTZ: Podiumsdiskussion zum Finanzausgleich</title>
		<link>http://haskala.de/2011/11/07/otz-podiumsdiskussion-in-saalfeld-zum-reizthema-finanzausgleich/</link>
		<comments>http://haskala.de/2011/11/07/otz-podiumsdiskussion-in-saalfeld-zum-reizthema-finanzausgleich/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 09:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina König]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlkreis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haskala.de/?p=4086</guid>
		<description><![CDATA[Einen &#8220;guten Abend, soweit das nach den ganzen schlechten Zahlen noch möglich ist, wünschte Katharina König nach der Podiumsdiskussion zum Reizthema &#8220;Kommunaler Finanzausgleich am Freitagabend im &#8220;Meininger Hof in Saalfeld. Knapp 30 Gäste waren der Einladung der Landtagsabgeordneten der Linken dazu gefolgt. Weiterlesen bei der OTZ Saalfeld]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Einen &#8220;guten Abend, soweit das nach den ganzen  schlechten Zahlen noch möglich ist, wünschte Katharina König nach der  Podiumsdiskussion zum Reizthema &#8220;Kommunaler Finanzausgleich am  Freitagabend im &#8220;Meininger Hof in Saalfeld.</div>
<div>Knapp 30 Gäste waren der Einladung der Landtagsabgeordneten der Linken dazu gefolgt.</div>
<p><a href="http://saalfeld.otz.de/web/saalfeld/startseite/detail/-/specific/Podiumsdiskussion-in-Saalfeld-zum-Reizthema-Finanzausgleich-919038888" target="_blank">Weiterlesen bei der OTZ Saalfeld</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haskala.de/2011/11/07/otz-podiumsdiskussion-in-saalfeld-zum-reizthema-finanzausgleich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>LINKE fordert Aufklaerung zu Polizeieinsatz</title>
		<link>http://haskala.de/2011/11/03/linke-fordert-aufklaerung-uber-polizeieinsatz-waehrend-papstbesuch/</link>
		<comments>http://haskala.de/2011/11/03/linke-fordert-aufklaerung-uber-polizeieinsatz-waehrend-papstbesuch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haskala.de/?p=4059</guid>
		<description><![CDATA[LINKE fordert Aufklärung über Polizeieinsatz während des Papstbesuches Die innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion DIE LINKE, Martina Renner, fordert angesichts der nun vorliegenden Informationen zu Vorgängen rund um den Polizeieinsatz während des Papstbesuches eine Debatte über die Haltung der Polizeiführung zu Persönlichkeitsrechten der Polizisten, Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit von polizeilichen Maßnahmen und mangelnder Abstimmung unter den Sicherheitsbehörden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: small;"> </span></span><a rel="attachment wp-att-158" href="http://haskala.de/2010/02/09/otz-aktionsbuendnis-beklagt-dass-nazis-feiern-durften/kein_bock_auf_nazis_weiss/"><img class="alignleft size-full wp-image-158" title="Kein Bock auf Nazis!" src="http://haskala.de/wp-content/uploads/2010/02/kein_bock_auf_nazis_weiss.png" alt="" width="140" height="64" /></a></strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: small;"> </span></span>LINKE fordert Aufklärung über Polizeieinsatz während des Papstbesuches </strong></p>
<p><strong>Die innenpolitische  Sprecherin der Landtagsfraktion DIE LINKE, Martina Renner, fordert  angesichts der nun vorliegenden Informationen zu Vorgängen rund um den  Polizeieinsatz während des Papstbesuches eine Debatte über die Haltung  der Polizeiführung zu Persönlichkeitsrechten der Polizisten,  Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit von polizeilichen Maßnahmen und  mangelnder Abstimmung unter den Sicherheitsbehörden. </strong></p>
<p><strong><span id="more-4059"></span></strong>Damit reagiert Frau Renner  auf Meldungen des MDR, wonach die Polizei gegen vermeintliche Störer im  Vorfeld des Besuchs einen Unterbindungsgewahrsam erwirken wollte, die  Polizeibeamten per Videoaufzeichnung durch Kollegen überwachen ließ und  nach eigenen Angaben keine Kenntnis hatte, dass Mitarbeiter des BKA im  Nazitreff in Kirchheim einquartiert waren.</p>
<div>
<div>
<div>
<div>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-size: small;"> </span></span></strong></p>
<p>&#8220;Jeder Vorgang für sich  genommen offenbart, mit wie wenig Feingefühl hier der Einsatz justiert  wurde&#8221;, betont die LINKE Politikerin und erinnert daran, dass zu diesen  Vorgängen grundsätzliche Fragen insbesondere nach dem Innenstadtkonzept  in Erfurt bereits in der Diskussion standen. &#8220;Hinzu kommt auch die  Frage, inwieweit im Vorfeld von den verfassungsrechtlich bedenklichen  Mitteln der Rasterfahndung und dem Einsatz von verdeckten Ermittlern  Gebrauch gemacht wurde&#8221;, so Renner weiter.</p>
<p>Die Linksfraktion hat dazu  eine Anfrage eingereicht und erwartet vom Innenministerium in der  nächsten Ausschusssitzung eine Stellungnahme zu den Vorwürfen der  Gewerkschaft der Polizei sowie zu der Tatsache der Beherbergung des BKA  im Nazitreff &#8220;Romantischer Fachwerkhof&#8221;, auch bekannt als  &#8220;Erlebnisscheune&#8221;, in der sich dieses Wochenende schon wieder die  NPD-Jugend gemeinsam mit NPD-Funktionären zusammenrotten will. &#8220;Für uns  ergibt sich immer mehr ein Bild, wonach die Polizeiführung in Thüringen  anstatt Augenmaß und Kommunikation zu wahren, lieber zu  Holzhammermethoden und Alleingängen neigt&#8221;, so Frau Renner abschließend.</p>
<p>Mehr Infos und Hintergründe gibt&#8217;s <a href="http://publikative.org/2011/11/03/bka-beamte-logierten-in-bekanntem-neonazi-treff/" target="_blank">hier</a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[</p>
<p>// ]]&gt;</script></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haskala.de/2011/11/03/linke-fordert-aufklaerung-uber-polizeieinsatz-waehrend-papstbesuch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Trojaner &#8220;Lehrer unter Generalverdacht&#8221;</title>
		<link>http://haskala.de/2011/11/03/trojaner-lehrer-unter-generalverdacht/</link>
		<comments>http://haskala.de/2011/11/03/trojaner-lehrer-unter-generalverdacht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 09:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina König]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haskala.de/?p=4055</guid>
		<description><![CDATA[Der Schultrojaner ist eine Schnüffel-Software, die auf mindestens einem Prozent aller Schulrechner installiert werden soll. Dieses Programm soll überwachen, ob sich auf dem Schul-Computer Material befindet, das kopiert wurde und mit dem gegen das Urheberrecht verstoßen wurde. Vor ein paar Tagen hat das Blog Netzpolitik in einem Vertrag den Passus entdeckt, der es Schulbuchverlagen erlauben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Schultrojaner ist eine Schnüffel-Software,  die auf mindestens einem Prozent aller Schulrechner installiert werden  soll. Dieses Programm soll überwachen, ob sich auf dem Schul-Computer  Material befindet, das kopiert wurde und mit dem gegen das Urheberrecht  verstoßen wurde.</strong></p>
<p>Vor ein paar Tagen hat das Blog <a href="http://netzpolitik.org/tag/schultrojaner/" target="_blank">Netzpolitik</a> in einem Vertrag den Passus entdeckt,  der es Schulbuchverlagen erlauben würde, Überwachungstrojaner auf  Schulrechnern zu installieren. Der Blogeintrag hat für viel Aufsehen  gesorgt, wir haben bereits in der <a href="http://wissen.dradio.de/trojaner-schnueffel-software-an-der-schule.33.de.html?dram:article_id=13246" target="_blank">Webschau vom 01. November</a> darüber berichtet. Seitdem ist einiges passiert.</p>
<h3>Kritik vom  Lehrerverband</h3>
<p>Einige <a href="http://www.pottblog.de/2011/11/02/offizielle-reaktionen-aus-nordrhein-westfalen-zum-vermeintlichen-schultrojaner-der-schulbuchverlage/" target="_blank">Blogger</a> verlangen nun Rede und  Antwort, inzwischen gibt es nach dem Feiertag am Dienstag auch die  ersten Stellungnahmen von Politikern und Verbänden. Auf dem  Online-News-Portal <a href="http://www.golem.de/1111/87471.html" target="_blank">golem.de</a> zum Beispiel ist zu  lesen, dass sich der Lehrerverband kritisch geäußert hat.</p>
<p>Die <a href="../2011/11/02/schultrojaner-wirft-fragen-auf/" target="_blank">Landtagsabgeordnete Katharina König</a> von der Linkspartei hat in Thüringen eine kleine Anfrage gestellt, die <a href="http://www.piratenfraktion-berlin.de/2011/11/01/grose-anfrage-bezuglich/" target="_blank">Piratenpartei Berlin</a> an den  dortigen Senat sogar eine große Anfrage. In beiden Fällen werden in etwa  die selben Fragen gestellt.</p>
<p><span id="more-4055"></span><strong>Reaktionen der Verantwortlichen</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,795449,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> dokumentiert  einige der Antworten. Da liest man, dass der Vorsitzende der  Kultusministerkonferenz Bernd Althusmann von der CDU sagt, dass es sich  einerseits nicht um geheimes Eindringen in die Computer von Schulen  handelt, und andererseits müsse man auch Verständnis für die Verlage  haben, die verhindern wollen, dass ihre Bücher überwiegend in kopierter  Form genutzt würden.</p>
<p>Wie häufig die Werke tatsächlich kopiert  werden, ist nicht eindeutig. Auf der Website des <a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/presse/aktuelle-meldungen/01-11-11-faq-plagiats-software/" target="_blank">Verbands der Bildungsmedien</a> ist  lediglich zu lesen, dass den Verlagen durch nicht zulässige digitale und  analoge Kopien jährlich ein großer Schaden entstehe.</p>
<h3>Schulbuch-Geschäft  scheint gut zu laufen</h3>
<p>Der bloggende Lehrer <a href="http://herrlarbig.de/2011/11/01/betreff-schultrojaner-liebe-schulbuchverlage/" target="_blank">Torsten Larbig</a> sieht das etwas  anders. Er schreibt auf seinem Blog, dass die Schulbuchverlage für  Kopienrechte dieses Jahr 7,3 Millionen Euro bekommen, im Jahr 2014  sollen es 9 Millionen Euro sein. Das sei eine Steigerungsrate von 20  Prozent in drei Jahren.</p>
<p>Larbig schreibt: &#8220;Außerdem scheint es so  zu sein, dass das Copyright in großem Maße eingehalten wird. So weist  allein die Klett-Gruppe für 2010 einen Umsatz von 465,3 Millionen Euro  aus. Und zur Jahresbilanz 2009 der Klett-Gruppe hieß es: &#8216;Erfreulich  entwickelte sich auch das Geschäft mit Schulbüchern, das weiterhin die  stärkste Säule der Klett Gruppe ist.&#8217;&#8221;</p>
<p>Laut Larbig ist also nicht  davon auszugehen, dass massenhaft Urheberrechtsverletzungen begangen  würden, die es rechtfertigen, &#8220;Lehrer unter Generalverdacht zu stellen&#8221;.</p>
<p>Quelle und Radiobeitrag zum hören gibt es <a href="http://wissen.dradio.de/trojaner-lehrer-unter-generalverdacht.33.de.html?dram:article_id=13287" target="_blank">hier</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haskala.de/2011/11/03/trojaner-lehrer-unter-generalverdacht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Plagiatssoftware &#8211; Schultrojaner wirft Fragen auf</title>
		<link>http://haskala.de/2011/11/02/schultrojaner-wirft-fragen-auf/</link>
		<comments>http://haskala.de/2011/11/02/schultrojaner-wirft-fragen-auf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 14:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina König]]></category>
		<category><![CDATA[LINKE]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://haskala.de/?p=4050</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem im Blog Netzpolitik.org über eine Software zum Erkennen von Plagiaten auf Schul-PCs berichtet wurde, thematisiert die Linksfraktion den Einsatz des so genannten Schultrojaners mit einer parlamentarischen Anfrage. Die Nutzung der Software hat ein Abkommen zwischen den Bundesländern und verschiedenen Verlagen ermöglicht. &#8220;Durch diese Regelung können Urheberrechtseigentümer Schulcomputer ausspionieren. Dass kaum absehbar ist, in welchem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-148" title="Katharina König, MdL" src="http://haskala.de/wp-content/uploads/2010/02/katharina_koenig_klein.jpg" alt="Katharina König, MdL" width="95" height="117" /></strong>Nachdem  im Blog Netzpolitik.org über eine Software zum Erkennen von Plagiaten  auf Schul-PCs berichtet wurde, thematisiert die Linksfraktion den  Einsatz des so genannten Schultrojaners mit einer parlamentarischen  Anfrage. Die Nutzung der Software hat ein Abkommen zwischen den  Bundesländern und verschiedenen Verlagen ermöglicht.<strong><span id="more-4050"></span></strong></p>
<p>&#8220;Durch  diese Regelung können Urheberrechtseigentümer Schulcomputer  ausspionieren. Dass kaum absehbar ist, in welchem Rahmen und auf welche  Daten mit Hilfe einer solchen Software zugegriffen werden kann, hat erst  kürzlich der verfassungswidrige so genannte Bundestrojaner deutlich  gemacht&#8221;, sagt Katharina König, Sprecherin für Netzpolitik der LINKEN.</p>
<p>Mit  dem &#8220;Gesamtvertrag zur Einräumung und Vergütung von Ansprüchen nach §  53 UrhG&#8221; haben die Bundesländer sowie verschiedene Urheberrechtsinhaber  von Schulbüchern und anderen Materialen für den Unterrichts- und  Prüfungsgebrauch ein Abkommen getroffen, das die Installation von  Scan-Software auf Schulcomputern vorschreibt.</p>
<p>In  Paragraph 6, Absatz 4 des Vertrages ist festgelegt, dass die Länder  jährlich mindestens ein Prozent ihrer öffentlichen Schulen durch eine  von Verlagen bereitgestellte &#8220;Plagiatssoftware&#8221; prüfen. Dadurch wollen  die Verlage etwaige Urheberrechtsverletzungen aufdecken.</p>
<p>Die  Abgeordnete hat eine umfangreiche Anfrage mit mehr als 20 Teilfragen  eingereicht. Darüber hinaus wurde von der Linksfraktion ein  Selbstbefassungsantrag für den Bildungsausschuss gestellt, um unter  anderem zu erfahren, wer den Schultrojaner liefert und wie in Thüringen,  angesichts des Eingriffs in die Arbeitssphäre auch von Beamtinnen und  Beamten, der Datenschutz gewährleistet werden kann. Zudem will die LINKE  wissen, worin die Landesregierung den Nutzen der Spionagesoftware  sieht. Außerdem geht eine Anfrage an den Thüringer  Datenschutzbeauftragten, den Einsatz der Software einzuschätzen.</p>
<p>&#8220;Es  muss zudem geklärt werden, ob und wie das verfassungsgemäße Grundrecht  auf Vertraulichkeit und Integrität eigengenutzter Geräte durch den  Schultrojaner verletzt wird&#8221;, so König abschließend.</p>
<p>Die eingereichte Anfrage gibt es hier zum <a href="http://haskala.de/wp-content/uploads/2011/11/20111102_Schultrojaner.pdf">download</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://haskala.de/2011/11/02/schultrojaner-wirft-fragen-auf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

