Am 4. Februar 2011 fand im Haskala eine Buchlesung mit dem Autor Gunnar Schubert zum Thema “Die kollektive Unschuld – wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde“ statt. Nach dem Ende der Veranstaltung kontrollierte die Polizei abreisende BesucherInnen der Infoveranstaltung wenige Meter neben dem Haskala auf der Straße und stellte deren Personalien fest. Am letzten Freitag haben diese nun polizeiliche Vorladungen bekommen, mit der Aufforderung als ZeugInnen in einem Ermittlungsverfahren schriftliche Aussagen zu machen.
Polizei-Post nach Info-Veranstaltung im Haskala
Wer nicht feiert, hat verloren!
Am Sonnabend, dem 07. Mai 2011 laden das Haskala zusammen mit der JG-Stadtmitte Jena, dem Referat gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit der FSU Jena, den JUSOS Jena und Antifaschist_innen aus Thüringen zur Befreiungsparty in die JG-Stadtmitte (Johannisstraße 14) nach Jena ein.
Montag: Mahnwache gegen Atomkraft in Saalfeld
Für den kommenden Montag, den 04.04., rufen die Kreisverbände der LINKEN und des DGB sowie die LINKE-Landtagsabgeordnete Katharina König und ihr Büro zur zweiten Mahnwache gegen Atomenergie in Saalfeld auf. Beginn ist wieder um 17 Uhr auf dem Saalfelder Marktplatz.
Seit dem Beginn der Katastrophe im Kernkraft Fukushima in Japan finden in Deutschland wöchentliche Mahnwachen für die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke statt, an denen bisher zehntausende Menschen teilnahmen. Unter dem Motto „Kernkraftwerke abschalten“ soll auch in Saalfeld daran erinnert werden, dass es keine hundertprozentige Reaktorsicherheit geben kann. Dies beweisen die Hiobsbotschaften aus Japan täglich aufs Neue. Die Gefahr durch Kernkraftwerke lässt sich nicht für einige Wochen aussetzen, wie die Bundesregierung glaubhaft machen will. Stattdessen muss die Energieversorgung schnellstmöglich vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden! Dazu können auch die Stadtwerke einen wichtigen Beitrag leisten, wenn sie dem Vorbild der Stadtwerke Jena-Pößneck folgen, die bis April 2011 vollständig auf die Nutzung von Atomenergie verzichten.
Bericht zur ersten Mahnwache am 28.03.2011 hier.
Parteiuebergreifende Initiative fuer Autobahnanschluss
König begrüßt parteiübergreifende Initiative für Autobahnanschluss
Unterschriftenlisten auch im Haskala!
„Nicht nur wirtschaftliche, auch soziale Aspekte sprechen für einen schnellen Ausbau der B 90. Gerade kurze Wege in die Großstädte machen den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt auch für junge Menschen interessant. Eine solide logistische Einbindung des Kreises in die Kulturlandschaft des Landes erhöht den Lebensstandard und ist ein wichtiges Instrument zur Sicherung des benötigten Fachkräftenachwuchses und der Abfederung demografischer Herausforderungen.“, so Katharina König, Sprecherin für Jugendpolitik in der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Read the rest of this entry »
Beutel ausverkauft / Nachdruck in Arbeit
Die Soli-Aktion des Haskala für das linke Hausprojekt “Praxis” in Dresden, welches am 19. Februar von Nazis überfallen wurde, war bisher ein voller Erfolg – dank euch! 220€ haben wir für Spendenzwecke eingenommen und heute an die Opferberatung Sachsen überwiesen. Im Laufe der Woche werden diese und andere Spendengelder nun den Bewohnerinnen und Bewohnern der “Praxis” übergeben.
Es liegen uns weitere Bestellungen für Haskala-Beutel vor. Im Moment können wir nicht sagen, wann die nächsten Taschen aus dem Druck kommen – wir halten euch auf dem Laufenden!
Sechs-Tage Rausch durch Thueringen
Vom 28. Februar bis 05. März fand in Thüringen die landesweite Vortragsreihe „Leben im Rausch“ statt. Veranstaltet von der Linksjugend ['solid] Thüringen und mit finanzieller Unterstützung des Freistaates Thüringens tourte das Haskala eine Woche lang mit dem Autor und Lektor, Daniel Kulla, durch sechs verschiedene Thüringer Städte. Mal in gemütlicher Atmosphäre und kleinen Runden, mal im von über 70 Leuten überfüllten Veranstaltungssaal, aber immer mit anschließenden Gesprächs- und Diskussionsrunden drehte sich der Vortrag um Fragen wie: Was ist Rausch, woher kommt er, welche Bedeutung hat er für den Einzelnen und wieso wird Rausch in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft nur auf Waren reduziert, die produziert und vertrieben werden, um bestimmte Rauschzustände herbeizuführen…
Nachwirkungen der Buchlesung “Die kollektive Unschuld”
Am 4. Februar 2011 fand im Haskala eine Buchlesung mit dem Autor Gunnar Schubert zum Thema “Die kollektive Unschuld – wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde“ statt. Im Nachgang dieser Buchlesung gibt es zwei Reaktionen: die eines Teilnehmers sowie eine weitere von Katharina. Read the rest of this entry »
Zur Buchlesung im Haskala “Die kollektive Unschuld” II
“Wir weinten vor Freude, als wir den roten Schein am Himmel sahen. Dresden brennt, die Alliierten sind nicht mehr weit!“
(Ein Überlebender des Ghettos Theresienstadt)
In Vorbereitung auf die Naziaufmärsche in Dresden fand in mehreren Städten eine von Linksjugend ['solid] organisierte Buchlesungsreihe zum Thema: „Die kollektive Unschuld – Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde“ mit dem Autor Gunnar Schubert statt. Hintergrund und Ziel der Veranstaltungsreihe war es, Argumente der Nazis aber auch größerer Teile der Dresdner BürgerInnen mit Fakten zu widerlegen und damit verbunden eine inhaltliche Auseinandersetzung zum „Opfermythos Dresden“ zu beginnen. Read the rest of this entry »
Zur Buchlesung im Haskala: “Die kollektive Unschuld”
“Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens.“
(Gerhart Hauptmann, Februar 1945)
Zur Lesung über “Die Kollektive Unschuld. Wie der Dresden-Schwindel zum nationalen Opfermythos wurde“ mit dem Autor Gunnar Schubert, im HASKALA am 04. Februar
Seit das braune Pack die Bombardierung Dresdens im Februar 1945 für seine Zwecke missbraucht, ist eine rationale Sicht nur noch schwer möglich. Noch gut kann ich mich an ein Foto des zerstörten Dresden im Geschichtsbuch erinnern.
100 Jahre Internationaler Frauentag
Heute, am 8. März, ist der 100. Internationale Frauentag. Unter dem Slogan “Her mit dem ganzen Leben! Brot und Rosen!” demonstrierten 1911 erstmalig Frauen in Europa und den USA für Gleichberechtigung und Arbeiterinnenrechte.
Aus diesem Anlass hat das Haskala eine kleine Collage mit Eindrücken aus 100 Jahren Frauenkampf zusammengestellt und präsentiert diese in der Saalfelder Saalstraße.
Die Landtagsfraktion der LINKEN veranstaltet gleich ein dreifaches Event: Mehr dazu findet Ihr hier.
Eine kleine Einführung in die Geschichte des Frauentags liefert u.a. die Jungle World: “Fast alles auf Anfang
In diesem Sinne:
- “Die Frauen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag.
- Zu Ende sei dass kleine Leute schuften für die Großen.
- Her mit dem ganzen Leben! Brot und Rosen!”
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