Willkommen auf der Homepage des Jugend- und Wahlkreisbüro Haskala. Katharina König (MdL) Sprecherin für Antifaschismus, Netzpolitik & Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag

NSU Leaks – Der ‚Fatalist‘: Desinformation als Strategie

drr_Ausgabe-158-2Zum Hintergrundrauschen des NSU-Komplexes in den sozialen gehört seit dem Frühjahr 2014 das Blog »NSU Leaks«. Dahinter steht vor allem ein Blogger, der unter dem Namen »« in Erscheinung tritt. Mit Hilfe dieses und anderer Pseudonyme, Websites, Blogs und Twitter-Accounts veröffentlicht er gezielt einseitige Informationen und Akten aus dem Ermittlungsverfahren gegen Beate Zschäpe und die anderen Angeklagten. Damit versucht er, gezielt die öffentliche Meinung zu Gunsten des NSU-Kerntrios zu beeinflussen. Hilfestellung erhält »Fatalist« dabei aus der extremen Rechten und der weiten Welt der VerschwörungstheoretikerInnen. Aber auch bürgerliche Medien und populäre AutorInnen bedienen sich bei »Fatalist«.Weiterlesen bei www.nsu-watch.info

Februar 8th, 2016 Tags: 0 Kommentare

Unterstützt der NPD-Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt das NPD-Verbotsverfahren?

Interessant was bei uns heute im Briefkasten lag: Unter anderem Originaleinladungen vom NPD-Kreisverband Saalfeld-Rudolstadt/Sonneberg, die belegen, dass sich der Kreisverband in den letzten Jahren für seine Parteisitzungen u.a. im Haus jener Nazi-Aktivistin traf, bei der das BKA am Mittwoch im Zuge der Ermittlungen des Generalbundesanwalts wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung (Altermedia-Verbot) eine Razzia durchführte. Kein gutes Timing für die Biedermänner und Biederfrauen der lokalen NPD, in wenigen Wochen soll doch die mündliche Verhandlung im Karlsruher NPD-Verbotsverfahren beginnen 😉

haselbach

Januar 28th, 2016 Tags: 0 Kommentare

Zum Altermedia-Verbot: Verbindung zwischen NPD und militanten Neonazis

npdlasterZur heute erfolgten Durchsuchung in Thüringen im Rahmen des Verbots des Neonazi-Netzwerkes „Altermedia“ erklärt Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Mit der Durchsuchung bei einer NPD-Funktionärin ist erneut der Nachweis der Verbindung zwischen NPD und militanten Neonazis erfolgt.“ Das Informationsportal „Blick nach Rechts“ hatte berichtet, dass Irmgard T., Mitglied im Schiedsgericht der NPD Thüringen, im Zuge der Ermittlungen gegen „Altermedia“ betroffen war. „Frau T. ist keine unbekannte Person innerhalb der Neonazi-Szene Thüringens“, erklärt König, so fänden in ihrem Objekt, dem „Kulturhaus Haselbach“, regelmäßig Neonazi-Veranstaltungen statt, wie erst am 11. Juli 2015 der Gründungsparteitag der Neonazi-Partei „Die Rechte Thüringen“. Ebenso sei Irmgard T. unter dem Nutzernamen „osiris“ bereits als eine maßgebliche Akteurin im rechtsextremen und seit 2012 ebenfalls verbotenen Internetforum „Thiazi“ aufgefallen. Read the rest of this entry »

Januar 27th, 2016 Tags: , , 0 Kommentare

Weitere Annäherung zwischen Neonazi-Szene und AfD

afd-thumb2„Die extrem rechte Szene richtet sich zumindest in Teilen auf ein Verbot der NPD noch in diesem Jahr ein und bringt die AfD als Ersatz dafür in Stellung“, berichtet Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Während die AfD, wie zuletzt in Jena am 20. Januar, gemeinsam mit Neonazis demonstriere, schwöre ein führender, in Thüringen aktiver Neonazi die Szene bereits auf die Auswirkungen des NPD-Verbotsverfahrens ein. Der aus Bayern stammende NPD-Kreisvorsitzende Patrick S. habe am 22. Januar in einem Videoclip mit dem Titel „Vlog 9“ davon gesprochen, dass vermutlich noch dieses Jahr mit einem Verbot der NPD zu rechnen sei. Er habe in diesem Zusammenhang seine Solidarität mit der AfD bekundet. Auch „wenn es da politische Unterschiede“ gebe, rate er der Szene, sich mit der AfD zu vernetzen, „nehmt Kontakt mit euren AfD-Gruppen auf!“, zitiert die Abgeordnete Äußerungen von Patrick S.. Weiterlesen: Read the rest of this entry »

Januar 26th, 2016 Tags: 0 Kommentare

Fasten your seatbelt – Mit dem Hühnchen-Express einmal quer durch Gera

AfD_Plakat_A0_Bruessel_RZneuDer Landtagsabeordnete Stephan Brandner von der Partei Ausreden für Deutschland (AfD) hatte gestern nach dem ersten Gerichtstermin wegen verleumderischer Beleidigung gegen Katharina König noch einen zweiten Gerichtstermin, weil ihn die Polizei wegen eines Verkehrsdeliktes bis zu seiner Privatwohnung verfolgte. brandnerhuehnchenWohl um einer Strafe zu entgehen schob Brandner die Schuld mal wieder auf andere. Diesmal einen toten Vogel. Er sei nicht angeschnallt gewesen, weil es warm war und „das Hühnerfleisch in den Kühlschrank musste“ , wird Brandner zitiert. Mit einem neuen Werbeplakat fordert auch die Partei Ausreden für Deutschland (AfD) offiziell eine freie Fahrt für schwitzende deutsche Hühner.

Januar 22nd, 2016 Tags: 0 Kommentare

Urteil im Berufungsverfahren gegen rechten Haupttäter des Überfalls auf Besucher des Kunsthauses Erfurt

Kunsthaus Erfurt (House of Art Erfurt)Am Abend des 13. Juli 2012 provozierte eine Gruppe Rechtsradikaler die Besucher der Ausstellungseröffnung miss painting mit Naziparolen und „Sieg Heil“-Rufen. Von Veranstalterseite wurde sofort die Polizei über die antisemitischen, verfassungsfeindlichen Handlungen informiert und die Personen des Ortes verwiesen. Diese griffen jedoch die Besucher und Betreiber des Kunsthauses mit unbeschreiblicher Brutalität an. Der Galerist wurde von mehreren Personen zusammengeschlagen und ihm das Nasenbein gebrochen, der Galeristin eine volle Bierflasche auf dem Kopf zerschmettert. Eine auf dem Heimweg befindliche Besucherin wurde im Beisein ihres Kindes mit dem Kopf wiederholt auf die Kühlerhaube eines parkenden Autos geschlagen, sowie weitere Besucher durch Schläge und Flaschen verletzt. Die später eintreffende Polizei nahm die Verfolgung der geflohenen Täter auf. Dabei kam es zu einer erneuten Eskalation und einem Angriff, wobei eine Polizeibeamtin schwer verletzt wurde. Sie ist bis zum heutigen Tage nur bedingt arbeitsfähig und klagt über physische und psychische Beeinträchtigungen. Pressemitteilung des Kunsthaus e.V. weiterlesen:  Read the rest of this entry »

Januar 22nd, 2016 Tags: 0 Kommentare

AfD & Neonazis beim „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“

20151227_Duderstadt_Kundgebung-Freundeskreis_Jens-W-590x250Die Kundgebungen des „Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen“ bekommen vermehrt Zulauf aus den neonazistischen Strukturen der Region. All jene, welche mit ihren extrem rechten Mobilisierungsversuchen in den vergangenen Jahren scheiterten, versammeln sich nun sonntäglich in Duderstadt. Doch auch in anderen Orten wird der Versuch unternommen, den – für neonazistische Verhältnisse – relativ großen regionalen Mobilisierungserfolgen des „Freundeskreises“ rund um den Makler Jens Wilke nachzueifern. In Duderstadt gehört auch der AfD-Funktionär Lars Steinke zu den Anmeldern. Weiterlesen bei monstersofgoe.de

Januar 22nd, 2016 Tags: 0 Kommentare

Die Brandnacht | Panorama

In der Nacht zum 18. Januar 1996 stand in der Lübecker Hafenstraße das Asylbewerberheim in Flammen. Zehn Menschen starben. Bis heute ist kein Täter ermittelt. Das Magazin Panorama hat eine halbstündige Sendung dazu produziert.

Januar 22nd, 2016 Tags: , 0 Kommentare

Offene Kooperation zwischen AfD-Jugendorganisation und NPD in Nordthüringen

noafdSeit einiger Zeit sei zu beobachten, dass die „Junge Alternative“ (JA), die Jugendorganisation der AfD, in Teilen noch radikaler auftrete als die Mutterpartei AfD, betont Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Erst kürzlich habe die JA Thüringer dies bei Facebook mit dem Foto einer Schusswaffe und einem Aufruf, der eine Interpretation zur Selbstjustiz beinhalte, erneut unter Beweis gestellt. „In Nordthüringen ist seit mehreren Wochen ein weiterer Schulterschluss sichtbar, die AfD-Jugendorganisation kooperiert offen mit der NPD, ein JA-Funktionär organisiert gemeinsame Veranstaltungen mit einem NPD-Stadtrat aus dem Eichsfeld“, so König weiter. Gestern habe wie schon seit mehreren Wochen erneut eine gemeinsame Kundgebungsreihe an der nordthüringisch-südniedersächsischen Landesgrenze stattgefunden. Unter dem Motto „Ein Licht für Deutschland“ sei es am Sonntag an jeweils drei Orten zu Treffen von Mitgliedern der AfD, Neonazis und Hooligans zu gemeinsamen Mahnwachen gekommen. Am gestrigen Sonntag habe man sich in Northeim, Duderstadt und Heiligenstadt getroffen. Read the rest of this entry »

Januar 18th, 2016 Tags: , , 1 Kommentar

Proteste gegen AfD-Demonstrationen weiter notwendig

afd-thumb2Die Thüringer AfD will mit Demonstrationen morgen in Erfurt und nächste Woche in Jena ihre im letzten Jahr begonnenen Aufmärsche fortsetzen. Die Linksfaktion im Thüringer Landtag ruft dazu auf, die angemeldeten Gegendemonstrationen zu unterstützen. „Die AfD hat die zweimonatige Pause genutzt, um der breiten Öffentlichkeit noch einmal eindringlich klar zu machen, dass die Grenzen zwischen Rechtspopulismus und extrem rechter Ideologie bei ihr verschwimmen und führende Vertreter der Partei inzwischen ungehemmt als lupenreine Rassisten auftreten“, so Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Weiterlesen: Read the rest of this entry »

Januar 12th, 2016 Tags: , , 0 Kommentare

‪#‎machwasduimmerwolltest

maasen

Vielleicht wäre es sinnvoller im März 2016 beim Bundesverfassungsgericht über ein Verbot des Verfassungsschutzes zu diskutieren. Auch das Bundesamt gibt sich redlich Mühe, Belege zu liefern, die eine „akute Gefahr für die demokratische Grundordnung“ begründen. Interview mit BfV-Chef Maaßen: http://www.mdr.de/mdr-info/podcast/beste/audio1348356.html Mehr Infos gibt’s bei twitter unter dem Hashtag ‪#‎machwasduimmerwolltest‬.

Dezember 11th, 2015 Tags: , 0 Kommentare

„Aussage“ von Zschäpe im NSU-Prozess: Relativierung und Verhöhnung statt Aufklärung

banner_naziterrorKatharina König, Obfrau der Linksfraktion im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss, erklärt zur heutigen Aussage der Angeklagten Beate Zschäpe im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München: „Die im Namen von Zschäpe verlesene Aussage entspricht dem, was zu erwarten war. Zschäpe stellt sich als unwissende Mitbewohnerin dar, die angeblich nie an der Vorbereitung von Anschlägen und Überfällen beteiligt war, sondern immer erst im Nachhinein davon erfahren habe.“: Die Abgeordnete erläutert: „Die gesamte Aussage wirkt nicht nur wie eine einzige Ausrede, Zschäpe stilisiert sich auch noch als das eigentliche Opfer und verhöhnt damit die zehn ermordeten Menschen und ihre Angehörigen, die das inszenierte Schauspiel heute mit anschauen mussten“. Damit folge Zschäpe einer langen neonazistischen Tradition: immer dann, wenn Neonazis Verantwortung für ihre Taten übernehmen sollen, gerieren sie sich selbst als Opfer – wahlweise des Staates, der Linken, der Ausländer. Weiterlesen: Read the rest of this entry »

Dezember 9th, 2015 Tags: , , , 1 Kommentar

Der Wahrheit ein Kreisverkehr – Aussagen von Zschäpe und Wohlleben im NSU-Prozess?

banner_naziterrorWas wird Beate Zschäpe morgen im NSU-Prozess erzählen oder erzählen lassen, was beabsichtigt Ralf Wohleben mit seiner Erklärung „Der Wahrheit eine Gasse“ und wie verhält sich Holger Gerlach? Drei gute Texte auf diese Fragen von der Nebenklage, NSU-Watch und Prozessbeobachtern:

Aussage Zschäpe erneut verschoben, diesmal auf morgen
http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2015/12/08/8-12-2015/

Angekündigte Aussagen – und was macht Gerlach?
http://www.blog-rechtsanwael.de/angekuendigte-aussagen-und-was-macht-gerlach/

Dezember 8th, 2015 Tags: , 0 Kommentare

Bundesverfassungsgericht eröffnet Verfahren: NPD-Verbot würde Neonazi-Strukturen enorm schwächen

npdlasterDie Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag begrüßt die Eröffnung des NPD-Verbotsverfahrens durch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Linksfraktion, betont: „Ein hoffentlich erfolgreiches NPD-Verbot ändert allerdings nichts an konkreten Bedrohungen, rassistischen Ausschreitungen und zunehmenden neonazistischen Aktivitäten.“ Die Abgeordnete weist darauf hin, dass es längst diverse Ersatzstrukturen gibt, welche massiv von NPD-Mitgliedern genutzt oder gar durch diese gegründet seien. Im Falle eines erfolgreichen Verbotes dürfe es nicht passieren, dass zivilgesellschaftlicher Widerstand gegen Neonazis, Rassismus und Antisemitismus nachlasse oder dieser nicht mehr die entsprechende Unterstützung erfahre. Unabhängig von der grundsätzlichen Debatte über Parteiverbote sei ein NPD-Verbot angesichts der strukturellen und organisatorischen Verankerung der NPD insbesondere in den neuen Bundesländern und der darüber erfolgenden Finanzierung von Nazi-Strukturen aus öffentlichen Mitteln eine begrüßenswerte Entwicklung, weil mit einem erfolgreichen Verbot eine enorme Schwächung bestehender Netzwerke von Neonazis einhergehe, so König. Am Beispiel Thüringens verweist König beispielhaft auf das ehemalige „Braune Haus“ in Jena, welches durch den mutmaßlichen NSU-Unterstützer und NPD-Funktionär Ralf Wohlleben zu einem der entscheidenden Neonazi-Zentren in Ostdeutschland ausgebaut worden war. Weiterlesen: Read the rest of this entry »

Dezember 7th, 2015 Tags: , , 1 Kommentar

Prozesseröffnung gegen die Neonazi-Schläger im Ballstädt-Verfahren

nazisgothawaffen1Zum Prozessauftakt am 2.12.2015 vor dem Landgericht Erfurt gegen 15 Neonazis, die im Februar 2014 gezielt eine Feier in Ballstädt überfielen und ihre Opfer teilweise schwer verletzten, äußert sich Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Die Abgeordnete begrüßt, dass nach anderthalb Jahren den braunen Schlägern endlich der Prozess gemacht werde. „Dass nach Bekanntwerden des NSU im Jahr 2011 militante Neonazi-Strukturen in Thüringen weiter fortbestehen, ist kein Geheimnis, wurde jedoch durch kein Ereignis eindrücklicher vor Augen geführt als durch den brutalen Überfall in Ballstädt“, so König. Die Verbindung der Täter in das organisierte und gewaltbereite Neonazinetzwerk aus der ehemaligen sogenannten „Hausgemeinschaft Jonastal“ und dem „Gelben Haus“ in Ballstädt selbst seien offenkundig gewesen. Bereits wenige Stunden nach dem Gewaltakt, als noch von einer „Kirmesschlägerei“ die Rede war, sei von Martina Renner (MdB DIE LINKE) und Katharina König mit einer Pressemitteilung der neonazistische Hintergrund des Täterkreises öffentlich gemacht worden. Read the rest of this entry »

Dezember 1st, 2015 Tags: , , 0 Kommentare

Thüringen Monitor 2015 als Download verfügbar

MonitorAm 20. April 2000, dem Geburtstag Adolf Hitlers wurde ein antisemitischer Brandanschlag auf die Erfurter Synagoge verübt. Seither werden als Folge jedes Jahr mit dem „Thüringen Monitor“ wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt, wie die Thüringer ticken – nicht nur, aber auch zu extrem rechten Einstellungen und zur Haltung gegenüber Juden. Am 26. November 2015 war die Auswertung des 2015er Monitors Thema im Landtag und die AfD schäumte mal wieder. Nach dem AfD-Fraktionschef Höcke erzählte, dass er die Studie gerne auf den Müll werfen möchte, setzte er in seiner Rede noch Einen drauf, als er äußerte: „Kommen wir jetzt noch zu den zwei Fragen: Cui bono und was machen wir mit dem Ding? Die letzte Frage kann ich relativ leicht beantworten und ziehe sie vor, ich habe zu Hause einen Holzofen. Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen“. Höcke will den Monitor in den Ofen werfen? Mal wieder Bücher verbrennen? Die komplette Debatte gibt es noch 4 Wochen hier zum nachhören: http://bit.ly/1PQT5EY (Höcke im 6. Video ab ca. Minute 16). Der Monitor 2015 kann hier als PDF heruntergeladen werden.

November 30th, 2015 Tags: 0 Kommentare

Donnerstag 19. November: Neonazi-Aufmarsch in Saalfeld Gorndorf. Gegenproteste unterstützen!

2015-11-19_demo_saalfeld_gorndorf_map_1-4000„Herz statt Hetze – gegen geistige Brandstiftung und rechte Gewalt!“ –unter diesem Motto wirbt das Bündnis „Zivilcourage und Menschenrechte“ im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt für zwei angemeldete Veranstaltungen, die sich am Donnerstag, den 19. November ab 17 Uhr gegen die vierte Neonazi-Demonstration innerhalb der letzten sechs Wochen im Landkreis richten. Um 18 Uhr soll die von NPD-Kreisrätin Mandy Meinhardt angemeldete Demonstration in der Rathenaustraße nahe dem REWE stattfinden. Zwei Gegenkundgebungen befinden sich am Ärzt*innenhaus Gorndorf (Rathenaustraße 11 / Albert-Schweitzer-Straße und unterhalb des Jugend- und Stadtteilzentrums, neben dem Parkplatz der Dreifelderhalle an der Albert-Schweitzer-Straße. Weitere Infos hier.

 

November 18th, 2015 Tags: , 0 Kommentare

Naziaufmärschen am 16. November in Saalfeld und am 19. November in Saalfeld-Gorndorf entgegentreten!

2015-11-15_demo_rudolstadt_map_1-4000_finalDie Nazis haben ihren für Montag den 16.11. geplanten Aufmarsch in Saalfeld abgesagt und weichen nach Rudolstadt aus, dort ist ab 18:30 Uhr am Marktplatz eine Demonstration geplant. In Saalfeld hat Mandy Meinhardt (NPD) nun für Donnerstag (!) den 19.11. eine Demonstration gegen Geflüchtete im Stadtteil Gorndorf angemeldet. Treffpunkt soll Rathenaustraße/REWE 18 Uhr sein. Für Montag: In Rudolstadt wurden mehrere Kundgebungen angemeldet, parallel bleiben in Saalfeld noch die Versammlungen am Klubhaus und am Markt bestehen. Für Donnerstag sind Proteste im Saalfelder Stadtteil Gorndorf ebenfalls in Vorbereitung. Genauere Informationen und eine Karte gibt es hier.

November 16th, 2015 Tags: 0 Kommentare

Katharina König: Innenministerium stuft Thügida und Ableger als rechtsextrem ein

nothuegidaIn der gestrigen Landtagssitzung bestätigte das Thüringer Innenministerium in der Antwort auf eine mündliche Anfrage der Abgeordneten Katharina König, dass „Thügida“ und weitere Ableger wie „Wir lieben Ostthüringen“ als rechtsextremistisch bewertet werden. Thügida wird seit dem Bestehen im März 2015 als rechtsextrem eingeordnet, weil die Organisatoren und damit verbundenen Strukturen in extrem rechten Parteien und Neonazi-Gruppen aktiv seien und eine „Vielzahl der Redner“ aus diesen stamme. Regelmäßig würden entsprechende Transparente und Fahnen der extremen Rechten bei den Demonstrationszügen mitgeführt, die Teilnehmer seien mit schwankenden Anteilen ebenfalls der rechtsextremen Szene zuzuordnen.

Die Abgeordnete Katharina König erkundigte sich mit einer Mündlichen Anfrage bei der Landesregierung nach Einschätzungen über die Entwicklung der extrem rechten Szene im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Es gebe dort mehr rechtsextremistische Gruppierungen als noch vor einem Jahr, so Staatssekretär Udo Götze. Neben der Partei der „Der Dritte Weg“ und der NPD versuche nun auch die „Die Rechte“, in der Region Fuß zu fassen. Von Januar bis September 2015 habe man im Landkreis 62 rechtsextremistisch motivierte Straftaten gezählt, darunter 16 Gewalttaten. Nicht erfasst sind dabei weitere Nazi-Schmierereien und rechte Übergriffe, die sich seit einer rassistischen Demonstration im Oktober ereigneten. Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt gebe es laut Innenministerium außerdem „eine nicht bezifferbare Anzahl unorganisierter Rechtsextremisten sowie Sympathisanten, die der Szene als Mobilisierungspotential für Veranstaltungen zur Verfügung stehen“. Read the rest of this entry »

November 6th, 2015 Tags: , , , 1 Kommentar

Mittwoch 4. November 2015 Gotha – kurzfristige Kundgebung 11 Uhr: Flüchtlinge schützen – Nazis vertreiben!

gothaAb dieser Woche entsteht in Gotha im ehemaligen Praktiker-Baumarkt (Langensalaer Straße) eine Erstaufnahmestelle für Geflüchtete. Am 3. November 2015 blockierten ab Mittag etwa 20-30 Neonazis die Zufahrt bzw. standen vor dem Gelände. In der Nacht entzündeten sie auf einem Nachbargrundstück ein Feuer, um sich zu wärmen und auszuharren. Für den 4. Oktober 2015 haben sie erneut eine „Protestkundgebung“ von 11:00 – 22:00 Uhr angemeldet. Dem wollen sich Antifaschist_innen aus Gotha entegenstellen. Ab 11:00 Uhr findet eine antifaschistische Kundgebung vor dem ehemaligen Praktiker in der Langensalzaer Straße statt. Flüchtlinge schützen – Nazis vertreiben!

November 3rd, 2015 Tags: 0 Kommentare

25. Antifaschistischer/Antifaschistischer Ratschlag am 6.+7. November in Weimar

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November 3rd, 2015 Tags: 0 Kommentare

„Mitmenschlich in Thüringen“ – Aktion am 9. November in Erfurt

In Thüringen hat sich ein breites Bündnis unter dem Namen „Mitmenschlich in Thüringen“ gegründet, dass der aktuellen rassistischen, neonazistischen und rechtspopulistischen Hetze gegen Flüchtlinge widerspricht. Mit einer ersten Aktion am Mittwoch dem 9. November 2015 wird zu einer Großkundgebung 18 Uhr auf den Erfurter Domplatz mobilisiert, wo auch die Thüringer AfD seit mehreren Wochen Tausende mobilisiert. Interessierte, die aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt anreisen möchten können sich bei uns für eine gemeinsame Anfahrt melden.

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November 3rd, 2015 Tags: , 0 Kommentare

Donnerstag 5. November im Haskala – Info- und Mobiveranstaltung zur antifaschistischen Demo „Volkstrauertag abschaffen“ am 15.11. in Friedrichroda

12191926_1005140329525149_4761301380714571355_nAus dem Ankündigungstext: „Seit 1952 findet in der BRD jedes Jahr, zwei Sonntage vor dem ersten Advent, der Volkstrauertag statt. Dieser staatliche Gedenktag soll dazu dienen, den Toten beider Weltkriege zu gedenken. Wie kaum ein anderer Gedenktag steht dieser Tag im Zeichen der Verharmlosung der deutschen Vergangenheit. Unterschiedslos wird am Volkstrauertag jenen gedacht, die die faschistische Barbarei über Europa brachten, sechs Millionen Jüdinnen und Juden und tausende politische Gegner_innen ermordeten und jenen, die diesen Terror mit Waffengewalt niederrangen oder ihm zum Opfer fielen. Durch die Vermischung verschiedener wirklicher und vermeintlicher Opfergruppen verschwinden Ursache und Wirkung von Krieg und Massenmord in Nazideutschland. Nach den Verweisen auf „dunkle Kapitel“ deutscher Geschichte können sich die Deutschen unverblümt als Opfer inszenieren und setzen die Ermordeten von Auschwitz, Belzec, Treblinka und anderen nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern in eine Reihe mit dem Mordkollektiv, das diesen Horror erst möglich machte. Es verwundert nicht, dass deutsche Neonazis diesen Tag für ihre Zwecke nutzen. Bei ihnen heißt der Volkstrauertag, wie schon zu NS-Zeiten, Heldengedenken. Die zentrale Veranstaltung der Thüringer Neonazis findet jährlich in Friedrichroda statt. Der Fackelmarsch in der Kleinstadt im Gothaer Landkreis ist zu einem festen Termin im Thüringer Eventkalender der Neonazis geworden. Wir wollen am 15. November in Friedrichroda nicht nur gegen den Aufmarsch der Nazis auf die Straße gehen, sondern gegen eine deutsche Gedenkpolitik, die die Opfer der deutschen Vernichtungspraxis wie die Kämpfenden gegen das faschistische Deutschland verhöhnt, indem sie sie mit ihren Mördern in das gleiche Gedenken einbegreift. Weiterlesen:

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November 3rd, 2015 Tags: , 0 Kommentare