Willkommen auf der Homepage des Jugend- und Wahlkreisbüro Haskala. Katharina König-Preuss (MdL) Sprecherin für Antifaschismus, Netzpolitik & Datenschutz der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag

Kleine Anfragen zum Burschentag 2013 in Eisenach

thumb_burschentagIm Mai 2013 soll zum wiederholten Mal der sogenannte „Burschentag“ des Dachverbands „Deutsche Burschenschaft“ (DB) in Eisenach stattfinden. Mehrfach wird und wurde in der Vergangenheit über die „unverhohlene Nähe einiger Aktiver zu rechtsextremistischen Positionen“ innerhalb der DB berichtet. Im letzten Jahr eskalierte der bereits länger schwelende Streit innerhalb der DB. Nach dem letzten Sondertreffen des Verbands im Herbst 2012 in Stuttgart verlor die DB zwar viele Mitglieder, rückte aber diesmal noch weiter nach rechts. Am 4. Februar 2013 räumte die Landespolizeidirektion Erfurt im Zusammenhang mit einer Klage ein, dass die vorgenommene vollständige Abgitterung des Kundgebungsplatzes einer Gegendemonstration zum „Burschentag 2012“ rechtswidrig gewesen sei. Katharina König befragt die Landesregierung mit zwei Kleinen Anfragen u.a. zum Beobachtungsstand der DB, zu Kündungsoptionen des Veranstaltungsortes (Werner-Aßmann-Halle),  zur Beteiligung von Mitgliedern der Landesregierung beim Burschentag, zur finanziellen Förderung der Burschenschaft, einem Verein und einer zugehörigen Stiftung durch das Land Thüringen und zu polizeilichen Maßnahmen bei den Gegenaktionen im Mai 2013. Download der Anfragen hier: Teil 1 und Teil 2.

Mai 2nd, 2013 Tags: , , 1 Kommentar

Auch wenn von den Herren , die den rechten Rand der DB repräsentieren, nichts zu halten ist, komme ich doch ganz schön ins Lachen, wenn gleichzeitig auf der Seite ein Spendenaufruf für ihren Vater gestartet wird, der zur Gewalt gegen Staatsbeamte aufgerufen hat. Bigotterie in Reinform, wenn, dann muss man überall mit gleichem Maß messen! Wenn man sich selbstständig über die beiden Ränder des demokratischen Spektrums in der Bundesrepublik Deutschland informiert, fallen einem deutliche Parallelen auf. Allen voran die benutzte Sprache beider Seiten lässt einen, der sich wie ich im Studium auch intensiv mit der Politik der Nationalsozialisten (sic!) auseinandergesetzt hat, erschaudern.


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